Sarah Kegel als Spielertrainerin

Bad Arolser Volleyballerinnen hoffen auf Rang drei

Die Volleyballfrauen des VfL Bad Arolsen, von links: Diana Seiler, Aileen Rettberg, Sarah Kegel, Marisa Kohlschmidt, Stina Krippner, Angelina Michel, Joyce Peeters.
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Die Volleyballfrauen des VfL Bad Arolsen, von links: Diana Seiler, Aileen Rettberg, Sarah Kegel, Marisa Kohlschmidt, Stina Krippner, Angelina Michel, Joyce Peeters.

Die beiden Frauenteams des VfL Bad Arolsen vertreten in der neuen Volleyballsaison in der Bezirksoberliga und der Kreisliga die Waldecker Farben.

Bad Arolsen – In der sind die Frauen des TSV Korbach nicht mehr dabei. Nur noch sechs Mannschaften aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg nehmen in dieser Saison an den Spielrunden des Hessischen Volleyball-Verbandes im Erwachsenenbereich teil.

Drei Teams kommen vom TSV Hessen 1848 Frankenberg, der mit den Frauen in der Landesliga die höchste Spielklasse im Landkreis besetzt und mit den Männern in der Bezirksliga das einzige männliche Team im Landkreis stellt. Der TSV Battenberg startet zudem noch mit einer Frauenmannschaft in der Kreisliga Nordwest.

Noch größer als im Erwachsenenbereich sind die Einbußen bei der der Jugend. Waren in der vergangenen letzten Saison noch neun Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet, sind es nun nur noch drei Teams. Der VfL Bad Arolsen konnte überhaupt keine Jugendmannschaft mehr melden. Beim TSV Frankenberg gibt es zumindest noch zwei weibliche Mannschaften (U20 und U15) sowie ein Jungenteam (U16).

Bezirksoberligist VfL Bad Arolsen musste in den vergangenen zwei Jahren den Verlust seiner beiden Trainer beklagen. Nach Alexander Rau musste auch Marco Lenz sein Engagement einstellen, was ein herber Verlust für das Bezirksoberliga Nord-Team ist. Als Spielertrainerin hat daher die Bundesliga-Schiedsrichterin Sarah Kegel die Betreuung der Mannschaft übernommen.

Nur neun Spielerinnen

Nachdem einige Akteurinnen das sehr junge Team verlassen haben, besteht die Mannschaft aus nur noch neun Spielerinnen. Noch ist sie nicht eingespielt, was aber durch Energie und Kampfgeist wettgemacht werden soll.

Dass das schon recht gut funktioniert, bewies das Team erst vor zwei Wochen beim Vorbereitungsturnier in Frankenberg gezeigt, bei dem es gegen das Landesliga-Team des TSV mithalten konnte.

Auch wenn der Klassenerhalt das erste Ziel ist, will der VfL trotzdem versuchen, in der oberen Hälfte der Tabelle mitzuspielen. Die diesjährigen Gegner sind der TSV Hilders, der ACT Kassel, der VC Blockfrei Hofgeismar, die TG Rotenburg sowie der SV Balhorn.

Das erste Spiel bestreitet der VfL Bad Arolsen am Sonntag (11 Uhr, Bernhard Faust-Halle) bei Aufsteiger Rotenburg, wo auch der ACT Kassel zu Gast ist. Kegel optimistisch, das ihr Team dort gleich seine ersten Punkte verbuchen kann. Das erste Mal ist der VfL dann am 12. Dezember (15 Uhr, Großsporthalle) Gastgeber gegen Kassel und Hofgeismar.

Ein Saisonziel ist beim Kreisligisten VfL Bad Arolsen II nur schwer zu formulieren, da sich die Mannschaft aus sehr jungen Spielerinnen zusammensetzt. Das neue Trainergespann Diana Seiler und Ole Maiwald hofft aber, dass das Team viel Erfahrungen sammelt und über den Spaß das ein oder andere Spiel gewinnt. Am Saisonende soll ein Mittelfeldplatz erreicht werden. Die Runde beginnt für das junge Team am Sonntag (12 Uhr) beim TV Jahn Kassel II, der klarer Favorit ist, sodass die Gäste ohne Druck aufspielen und die ersten Bälle in der Kreisliga fliegen lassen können.

Der erste Heimspieltag des VfL II findet am 12. Dezember (15 Uhr, Großsporthalle) mit der Partie gegen den VC Blockfrei Hofgeismar II und dem Derby gegen den TSV Battenberg (16 Uhr) statt. (ub)

Die Volleyballfrauen des VfL Bad Arolsen II, von links: Sarah Reimann, Sophie Reimann, Alina Basinski, Karolina Vasiliauskaite, Sana Al Muhandes, Elisa Schäfer, Xenia Gossmann, Evelyn Heidt, Maria Fidan, Aliyah Rettberg, Fiona Peeters.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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