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Badminton: Für Volkmarsen beginnt Abenteuer Regionalliga gegen Jena

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Neuland betreten: Felix Drude-Kampczyk (links) und Frederic Schuh vom TV Volkmarsen dürfen sich jetzt Regionalligaspieler nennen. Sie starten gegen GutsMuths Jena II.
Neuland betreten: Felix Drude-Kampczyk (links) und Frederic Schuh vom TV Volkmarsen dürfen sich jetzt Regionalligaspieler nennen. Sie starten gegen GutsMuths Jena II. © W. Spitzkopf

Vom Start weg voll da sein – das haben sich die Badmintonspieler des TV Volkmarsen auf die Fahne geschrieben, wenn sie am Sonntag die ersten Regionalligabälle schlagen.

Um 11 Uhr starten sie in der Nordhessenhalle in die Hinrunde der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Premierengegner für Aufsteiger Volkmarsen ist der SV GutsMuths Jena II. Die letzten Begegnungen der beiden Mannschaften fanden in der Saison 2019/2020 in der Oberliga Mitte statt – damals gewann Jena alle Spiele und stieg ohne einen Punktverlust in die Regionalliga auf. Diesmal darf gern etas Zählbares hängen bleiben bei den Waldeckern.

Personell betrachtet könnten bei Jena durchaus alte Bekannte mit von der Partie sein, aber da die Thüringer zusätzlich auf einem Pool an Bundesligaspielern zurückgreifen können, ist es nicht klar, wer am ersten Spieltag dabei sein wird. Sicher ist, dass alle Volkmarser Spielerinnen und Spieler zur Verfügung stehen und alle voller Vorfreude auf den Saisonstart blicken.

Volkmarser hoffen auf große Fan-Unterstützung

Das erste Saisonspiel werde Auskunft darüber geben, wo die Mannschaft stehe, sagt Fabian Drude. „Uns ist bewusst, dass das Spiel in der Regionalliga noch mal um einiges schneller ist“, erklärt Mannschaftskapitän Felix Drude-Kampczyk: „In dieser Liga werden leichte Fehler schneller bestraft, da müssen wir von Beginn an konzentriert spielen.“

Das vorige Wochenende nutzten beide Volkmarser Mannschaften mit Gäste aus Göttingen zum gemeinsamen Training. Das war besonders gut für die Doppel, die nur selten die Möglichkeit für eine gemeinsame Trainingseinheit haben.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Spiel der Volkmarser sei der Auftritt vor heimischem Publikum. „Ohne die Unterstützung der Zuschauer und des gesamten Vereins wären wir nicht aufgestiegen“, appelliert Gesa Thunert an alle Fans: „Wir brauchen auch jetzt wieder jede Unterstützung in der Halle, die wir bekommen können.“

Für fast alle im Volkmarser Team ist es das erste Spiel in der Regionalliga, die Aufregung dürfte entsprechend hoch sein. Diese soll aber in positive Energie umgewandelt werden. „Wir müssen an uns glauben, um jeden Punkt kämpfen und sollten als Ziel ausgeben, mit der Unterstützung der Zuschauer jeden Gegner zu ärgern“, sagt Hügel. Drudes Wunschergebnis klingt demütig: „Ein Unentschieden wäre ein guter Start, für das jedoch alles stimmen muss.“  (red)

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