Arolser Beachvolleyballerin Fünfte

Amelie Müller verpasst Medaille bei U18-Hessenmeisterschaft knapp

Im Angriff: Die Arolserin Amelie Müller (TSV Frankenberg), hier gegen Silbergewinnerin Liv Dahmen wurde mit Malin Zahn (Gelnhausen) Fünfte der „Hessischen“.
+
Im Angriff: Die Arolserin Amelie Müller (TSV Frankenberg), hier gegen Silbergewinnerin Liv Dahmen, wurde mit Malin Zahn (Gelnhausen) Fünfte der „Hessischen“.

Am liebsten so wie letztes Jahr: Mit diesem Ziel ging de Bad Arolser Beachvolleyballerin Amelie Müller auf die Jagd nach dem U18-Landestitel.

Frankenberg – Im vergangenen Jahr hatten Amelie Müller und Malin Zahn (TSV Hessen Frankenberg/VGG Gelnhausen) noch Bronze geholt. Diesmal stand das Beachvolleyballduo vor heimischer Kulisse in der Frankenberger Sparkassen Beach-Arena kurz davor erneut ins Halbfinale einzuziehen, musste sich aber unglücklich geschlagen geben.

Nach einem klaren Zweisatzsieg zum Auftakt der Vorrunde mussten sich die Bad Arolserin und ihre Partnerin aus Südhessen im Duell mit der der Titelverteidigerin Liv Dahmen und Cora Hinze (VC Wiesbaden) beugen. Die Turnierfavoritinnen dominierten den ersten Satz, in Satz zwei starteten Müller/Zahn ihre Aufholjagd zu spät und verloren diesen 12:15.

Müller/Zahn von Krämpfen geplagt

Das Viertelfinale gegen die Prokein-Schwestern aus Hünfeld war spannend. Nach 15:12 in Satz eins, ging bei Müller/Zahn nach einer von Lara Verletzungspause der Gegnerinnen die Konzentration etwas dahin, sodass der zweite Durchgang trotz heftiger Gegenwehr 14:16 verloren ging. . Im Tie-Break machten sich dann auch bei Müller/Zahn Verschleißerscheinungen bemerkbar. Von Krämpfen geplagt, fanden sie nicht mehr zu ihrem souveränen Spiel und mussten sich schließlich geschlagen geben.

Im Platzierungsspiel gegen Clara Doepgen und Julia Hergenröder (1. VC Wiesbaden) ging es zwar auch in den Tie-Break, dort ließen Amelie und Malin aber nichts mehr anbrennen, dominierten und holten sich mit 15:9 Platz fünf. Letztlich durfte das Duo mit der Platzierung zufrieden sein, hatte man doch nur gegen die beiden Finalisten verloren – und das auf Augenhöhe sehr knapp.

In einem heiß umkämpften Finale setzten sich Lara und Finja Prokein nach fünfmal Silber in den letzten beiden Jahren mit 15:12, 14:16 und 15:13 gegen Dahmen/Hinze durch und feierten ausgiebig das erste gemeinsame Gold.  (ub)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.