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Twistetal II weiter auf Erfolgswelle, Wildungen II verpasst Sieg

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Dirigentin: Katharina Richter führte die Twistetaler Abwehr gut.
Dirigentin: Katharina Richter führte die Twistetaler Abwehr gut. © Kaliske

Niederlagenfrei blieben die heimischen Frauenteams in der Handball-Bezirksoberliga. Die HSG Twistetal II gewann in Hofgeismar mit 24:22, die SG Bad Wildungen II holte in Heiligenrode einen Punkt.

Hofgeismar/Grebenstein – Twistetal II 22:24 (8:8). Die HSG Twistetal II schwimmt als Aufsteiger weiterhin auf der Erfolgswelle. Die Mannschaft von Trainer Dennis Winkler gewann auch das Verfolgerduell in Hofgeismar. Doch was hinter diesem guten Ergebnis steht, war nicht durchgehend gut. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan“, sagte Winkler. Beide Teams zeigten sich zunächst gut im Verteidigen. Das belegt der Halbzeitstand von 8:8.

Die Twistetalerinnen hatten ihre schwächste Phase zwischen der 7. und der 19. Minute, in diesem Zeitraum blieben sie ohne Torerfolg, aber die von Katharina Richter gut geführte 3-2-1-Deckung und eine gute Torfrau Luisa Schlömer halfen mit, dass der Rückstand bis Mitte der ersten Hälfte nur auf 2:6 anwuchs. Sein Team habe dass schnelle Umschaltspiel von Hofgeismar gut im Griff gehabt, sagte Winkler, aber die Freiheiten, die die offene Deckung des Gegners seinen Spielerinnen gewährte habe, hätten sie besser ausnutzen müssen. „Einige Male waren wir schon frei durch, da spielen wir nochmal ab.“

Wie die Twistetaler Mannschaft die zweite Halbzeit gestaltet habe, fand Winkler „schon stark“. Auch mit dem Angriffsspiel war er nun zufrieden, vor allem mit Rechtsaußen Natalie Padberg, die neun Treffer erzielte.
Tore für Twistetal II: Schweizer 1, Schäfer 2, Zähler 1, Röhle 2, Padtberg 9/1, Runte 2, Grabarz 2, Koch 3, Hildebrand 2

Heiligenrode – Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II 25:25 (13:14). Ein Remis, das in Ordnung geht, auch wenn ein Sieg für verdient gewesen wäre. Die Wildunger Trainerin Dörte Sattar ist grundlegend zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft, die stark ins Spiel startete. „Das konnte man sich gut anschauen“, lobte die Trainerin ihr Team. Insbesondere die Abwehrarbeit habe herausragend funktioniert, was dazu beigetragen habe, dass die Badestädterinnen das Spiel kontrollierten und meist in Führung lagen. Allerdings ließen sie Heiligenrode immer wieder rankommen (21./8:8, 24./11:11).

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild, Wildungen in Front, zeitweise führt die Mannschaft sogar mit vier Toren (46./22:18). Vor allem Antonia Sattar und Nicole Sperling waren mit je fünf Toren treffsicher. Doch kurz vor Schluss brachen die Wildungerinnen noch ein, waren plötzlich unkonzentriert und zeigten Nerven. Heiligenrode glich zum 22:22 aus (53.).

„Ab da war es ein reines Kampfspiel“, sagt die Trainerin. Zwei Mal ging Wildungen in Führung, beide Male glich Heiligenrode aus und ging in der 58. Minute sogar mit 25:24 selbst in Führung. Den Punkt sicherte Sattars Tor.
Tore für Wildungen: Sattar 6, Klask 1, Michel 1, Jungermann 2, Sperling 5, Hartwig 1, Albus 2, Findeisen 4, Dropsch 1(rsm/gos)

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