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Auf Ärgerkurs: Korbacher und Wildunger Männer treffen auf Topteams

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Keine Bange vor dem Rangdritten HSG Zwehren fordert Bad Wildungens Coach Sebastian Wrzosek von seinem Team. Es könnte selbst auf diesen Platz vorrücken.
Keine Bange vor dem Rangdritten HSG Zwehren fordert Bad Wildungens Coach Sebastian Wrzosek von seinem Team. Es könnte selbst auf diesen Platz vorrücken. © malafo

Heimspieltag in der Bezirksoberliga der Männer. Die Kaliber für den TSV Korbach und die HSG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim sind groß, aber beide wollen ihren Gegner ärgern.

Der TV Külte, der zu Hause auf Reinhardswald getroffen wäre, hat sein Spiel auf Wunsch des Gegners auf Freitag, 16. Dezember, verlegt. Die Gäste bekommen wegen einer Veranstaltung kein Team zusammen.

Korbach – SVH Kassel (Sa., 18.30 Uhr). Der Tabellenführer und Titelfavorit kommt in die Kreissporthalle. Bislang hat Kassel nur bei der HSG Bad Wildungen verloren (26:30). „Mit diesem guten Kader will und muss der SVH aufsteigen“, meint TSV-Trainer Robert Müller. Aber: Gerade gegen solche Gegner haben die Korbacher Handballer oft bewiesen, dass sie zu starken Leistungen fähig sind, und darauf setzen sie auch diesmal, allerdings sollten sie dem Spitzenreiter dann nicht mit unnötigen leichten Fehlern in die Karten spielen.

„Wir freuen uns auf das Spiel und wollen zeigen, dass wir mithalten können“, sagt Müller. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen nicht gut. Eventuell fallen Torwart Ivan Blagus (Daumenverletzung) und Marco Rummel (Rückenprobleme) aus, definitiv Marc Wilke (Fußverletzung) und Melvin Trapp, der sich beim Sieg in Dittershausen erneut am Knie verletzte. Im Korbacher Lager fürchtet man einen längerfristigen Ausfall des Rückraumspielers, der zuletzt starke Leistungen gezeigt hat. Seinen Part dürfte Daniel Pok übernehmen. Dave Alscher kehrt ebenfalls zurück.

Auch Trainer Robert Müller wird fehlen, er hat sich das Corona-Virus eingefangen. Daniel Dierdorf, der auch das Training leitete, übernimmt morgen das Coaching.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim – Zwehren/Kassel (So, 18 Uhr). Den Gegner durch eigene Fehler nicht stark machen wird am Sonntag ein entscheidendes Momentum sein. Sagt Sebastian Wrzosek, der mit seinen Wildungern am Sonntag (18 Uhr) im Edertal den Tabellendritten empfängt. „Zwehren/Kassel setzt seinen Kreis gut ein, das müssen wir auf dem Zettel haben“, so der HSG-Trainer, der hofft, dass seine Truppe klarmacht, wer der Herr im Haus ist. Das wird kein leichtes Unterfangen, immerhin fehlen in Jan Appel (Knieverletzung) und Simon Riedesel (Wadenverletzung) zwei zuverlässige Schützen.

Dennoch: Bad Wildungen hat schon mehrfach bewiesen, dass es in der Lage ist, Ausfälle zu kompensieren. „Das wird ein echt harter Brocken“, sagt Trainer Wrzosek. „Aber wir wollen unbedingt gewinnen.“ Damit könnten die Kurstädter im besten Fall sogar auf Platz drei nach vorn klettern. (tsp/gos)

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