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Bezirksoberliga: Tag der Wiedergutmachung für Korbach und Wildungen

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Auf ins neue Jahr: Während Kevin Scholz (Mitte) beim TSV Korbach ausfällt, rüsten sich die Külter (von links) Adrian Kann, Bernhard Schwiddessen und Stefan Stein fürs schwere Spiel in Baunatal.
Auf ins neue Jahr: Während Kevin Scholz (Mitte) beim TSV Korbach ausfällt, rüsten sich die Külter (von links) Adrian Kann, Bernhard Schwiddessen und Stefan Stein fürs schwere Spiel in Baunatal. © Artur Worobiow

Die Hallen füllen sich wieder: Drei Wochen nach Weihnachten kehren die Handballer in ihren Ligaalltag zurück – auch in der Bezirksoberliga der Männer.

Und In der peilt die HSG Bad Wildungen bereits das zweite Spiel 2023 an. Das soll bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein eine doppelte Wiedergutmachung bringen.

Auch der TSV Korbach hat bei seinem Heimspiel mit dem Gast vom HSC Zierenberg noch eine Rechnung offen. Der TV Külte bekommt es zum Re-Start nach der Pause auswärts mit dem GSV Eintracht Baunatal II zu tun.

TSV Korbach trifft auf erfahrenen Gegner

Korbach – Zierenberg . Im Hinspiel mussten sich die Kreisstädter trotz langer Führung mit 28:29 geschlagen geben. Im Rückspiel am Samstag (18.30 Uhr, Kreissporthalle) soll der Spieß gegen den HSC umgedreht werden. „Wir sind damals an uns selber gescheitert“, erinnert sich Torhüter Ivan Blagus. Er vertrat in dieser Woche zusammen mit Raphael Harbecke Trainer Robert Müller, der im Skiurlaub weilte, gegen Zierenberg aber wieder an der Linie steht.

Seit zwei Wochen bereitet sich der TSV auf die Rückrunde vor, laut Blagus „hochmotiviert“. Die Spielpause haben die angeschlagenen Akteure genutzt, um fit zu werden, allen voran Melvin Trapp, der nach seinen Knieproblemen wieder fit ist. Verzichten muss der TSV allerdings auf Kevin Scholz (gebrochener Zeh) und Abdu Altaweel (Außenbandverletzung). Zierenberg schätzt Blagus als sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft ein. Die Trumpfkarte Erfahrung habe der HSC im Hinspiel gezogen, als er in der Schlussphase jeden Fehler der Korbacher kaltschnäuzig bestrafte. „Wir müssen im Rückspiel unsere Fehler minimieren, damit wir Erfolg haben“, weiß Blagus, woran es am Samstag ankommen wird.  (tsp)

HSG Bad Wildungen: Negativstrudel herauskommen

Hofgeismar/Grebenstein – Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim. Sebastian Wrzosek ist wieder an Bord bei den Wildungern. Was er vom jüngsten Spiel in Reinhardswald (26:27) zu hören bekam, dürfte den HSG-Coach nicht begeistert haben. Aber nicht nur diese Niederlage verlangt nach Wiedergutmachung am Samstag (19 Uhr): Das Hinspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein „war die wahrscheinlich schlechteste Saisonleistung“, sagt Wrzosek.

Wildungens Coach will aus dem kleinen Negativstrudel herauskommen, das geht in Hofgeismar mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, „außerdem wollen wir spielerisch überzeugen und vor allem unsere Chancen nutzen.“ Dafür braucht es Stabilität in der Abwehr, die der wieder genesene Simon Riedesel bringen soll. Wrzosek wird auf Martin Lambrecht verzichten müssen, was wehtut. Trotzdem ist man in Wildungen guter Dinge und sicher: Mit einer ordentlichen Portion Grundaggressivität ist ein Sieg drin.  

TV Külte: Erneuter Coup gegen Tabellendritten?

Eintracht Baunatal II – Külte. Viel schwerer hätte der Einstand im neuen jahr für die Külter nicht werden können. Auch wenn seine Truppe im Hinspiel ein Unentschieden erkämpfte, gibt sich Carsten Neumann vorsichtig vor dem Duell beim Tabellendritten: „Die haben eine gute und junge Truppe, die schnell nach vorne spielt und einfache Tore sucht.“ Dies gelt es frühzeitig zu unterbinden, folgert der Külter Coach. Er hofft, dass seine Mannschaft einfache Ballverluste vermeiden und Angriffe aus dem Positionsspiel konzentriert und konsequent zu Ende spielen kann. Darin sieht er die Erfolgsformel.

Baunatal II hat nach einem holprigen Start eine konstante Saison gespielt und steht mit 16:10 Punkten gut da. Die Nordwaldecker (12:14) sind als Achter der Underdog. Trainer Neumann muss am Sonntag (16 Uhr) auf Sven Hering verzichten, der mit dem Studium beschäftigt ist, auch der langzeitverletzte Christian Gohl ist noch nicht wieder fit. Dafür kehrt Maurice Voyé zurück in den Kader.  (gos)

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