Deutschlandpokal in Pokljuka

Biathlon: Horchler und Zeutschel auf dem Podest

Marie Zeutschel mit Helm und Gewehr
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Einmal Zweite, einmal Sechste: Marie Zeutschel (hier bei der DM im September).

Ein zweiter Rang für Marie Zeutschel, zwei Podestplätze für Karolin Horchler: Das sind die heimischen Spitzenergebnisse bei den nach Pokljuka/Slowenien verlegten Rennen im Biathlon-Deutschlandpokal

Poklajuka/Willingen – Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld) gewann beim ersten Wettkampf nach ihrem Aus im IBU-Cup den Sprint am Sonntag, nachdem sie am Vortag Zweite geworden worden. Im ersten Rennen über die 7.5 Kilometer musste die 32-Jährige aus Ottlar nach zwei Strafrunden die fehlerfreie Oberhoferin Helene Therese Hendel (23:03,5 Minuten) mit einem Rückstand von 34,3 Sekunden vorlassen.

Tags darauf drehte Horchler das Resultat: Sie schoss einmal daneben und verwies Hendel (ebenfalls ein Fehler) in 22:55,9 Minuten mit einem Vorsprung von 30,3 Sekunden auf Rang zwei. Weil die Wettkämpfe gleichzeitig für den Alpencup ausgeschrieben waren, waren auch Starterinnen andere Nationen im Feld, das die Deutschen dominierten.

Marie Zeutschel vom SC Willingen konnte nur mit ihrem Auftritt am Samstag zufrieden sein. Die 21-Jährige, die nach dem vergangenen Winter ohne ein internationales Rennen ihren Kaderstatus verloren hatte, kam über die 7,5 Kilometer der Juniorinnen ohne Strafrunde auf Platz zwei hinter Emily Schumann (Frankenhain), die trotz einer „Fahrkarte“ in 23:33,6 Minuten mit 43,1 Sekunden Abstand siegte.

Fünfmal in die Strafrunde

Im Sonntagsrennen kam die Usselenerin im Schießstand überhaupt nicht zurecht. Sie musste fünfmal in die Strafrunde und wurde nach 26:37,7 Minuten lediglich als Rangsechste geführt. Platz eins holte sich Emilie Marie Behringer (24:00,6), mit der Zeutschel gemeinsam am Stützpunkt am Notschrei/Schwarzwald trainiert.

Das beste Ergebnis der Nachwuchs-Biahletinnen aus dem Upland erzielte Lilli Bultmann. Die Internatsschülerin, gemeldet für den VfL Bad Berleburg, belegte am Sonntag über 6,0 Kilometer der Jugend II nach zwei Schießfehlern Platz fünf; ihr Rückstand auf Siegerin Selina Grotian aus Mittenwald (19:52,2/2) betrug 1:28,6 Minuten. Tags zuvor war sie mit drei Fehlern und einem Abstand auf Grotian (20:25,4/3) von 1:45,3 Minuten Siebte geworden.

SCW-Nachwuchs mit Problemen im Schießstand

In diesem Rennen zeigte Georgy Langer als Elfte ihre bessere Leistung. Die 17-Jährige vom SC Willingen blieb fehlerfrei, konnte läuferisch aber mit den Schnellsten nicht mithalten. Ihr Rückstand auf Platz eins betrug 2:33,3 Minuten. Beim Sprint am Sonntag schoss sie dreimal vorbei und wurde bei 4:50,8 Rückstand 15.

Der einzige männliche Starter des SCW, Ole Einar Saure (Jugend I), belegte die Plätze 25 und 33 in der Deutschlandpokal-Wertung. Er brachte sich mit jeweils vier Strafrunden in beiden Rennen um eine bessere Platzierung. (red)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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