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Marie Keudel wieder auf dem Podest

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Versöhnt durch Platz fünf im Sprint: Linus Kesper (hier bei der Team Challange auf Schalke) war insgesamt aber nicht wirklich zufrieden.
Versöhnt durch Platz fünf im Sprint: Linus Kesper (hier bei der Team Challange auf Schalke) war insgesamt aber nicht wirklich zufrieden. © imago

Marie Keudel hat beim dritten Deutschlandpokal der Nachwuchs-Biathleten im Martelltal erneut zwei hervorragende Ergebnisse erzielt. Linus Kesper war dagegen frustriert.

Martell – Die 15-Jährige Marie, die vor Weihnachten zwei Sprints im Alpencup für sich entschieden hatte, belegte bei den vom schneearmen Oberwiesenthal nach Südtirol verlegten Wettkämpfen im Einzel Platz zwei. Im Sprint wurde sie Vierte.

Über die zehn Kilometer der Jugend 16 am Samstag legte die Willingerin die schnellste Laufzeit im 34 Starterinnen zählenden Feld hin, 3 von 20 Scheiben ließ sie stehen. Die Uhr stoppte für sie inklusive der Strafzeit nach 39:46 Minuten. Nur Luna Emilia Hoiß vom SC Ruhpolding lag vor ihr, sie verfehlte nur zwei Scheiben.

Im Sprint am Sonntag über sechs Kilometer überquerte Marie Keudel nach 23:10 Minuten die Ziellinie als Rangvierte, nachdem sie drei Mal in die Strafrunde hatte abbiegen müssen. Am Ende trennten sie 1:09,1 Minuten von Siegerin Jana Duffner (SC Schönwald/22:00,9 Minuten), die fehlerfrei geblieben war.

Linus Kesper: Das Schießen war miserabel

Bei den Junioren über 15 Kilometer war Linus Kesper zwar am schnellsten unterwegs, er verfehlte allerdings neun Scheiben und rangierte nach 49:06,2 Minuten auf Platz 14. Im Sprint über zehn Kilometer ging es für den 19-Jährigen ein ganzes Stück weiter nach vorn: Nach 26:56,4 Minuten schnappte er sich den fünften Platz, obwohl er fünf Mal in die Strafrunde abbiegen musste. Es gewann der fehlerlos schießende Fabian Kaskel (SC Todtnau/26:02,7).

„Martell war für mich sehr durchwachsen. Das Laufen hat richtig gut geklappt, aber das Schießen war miserabel. Mit neun Fehlern kann man nicht zufrieden sein“, sagte der 19-Jährige, zeigte sich aber durch sein Sprintergebnis halbwegs versöhnt.

Marie Hubl wurde bei den Juniorinnen über 12,5 Kilometer nach 48:10,8 Minuten Zehnte, vier Strafminuten handelte sie sich am Schießstand ein. Der Sieg ging an Marlene Fichtner vom SC Traunstein (42:37,3/0). Am Sonntag ließ Marie Hubl drei Scheiben schwarz und wurde nach 27:20,7 Minuten Elfte. Ganz oben auf dem Podest stand erneut Marlene Fichtner (24:17,4/1).

Nur im Sprint starteten die beiden Usselner Rika Schulze und Ole-Einar Saure. Bei der Jugend II (AK 18/19) über 7,5 Kilometer lief Ole-Einar nach 27:16,9 Minuten und sechs Fehlern auf Rang 28. Den Sieg sicherte sich Erik Hafenmair (SK Nesselwang/21:15,7).

Rika Schulze kam bei der Jugend I (AK 17) über sechs Kilometer nach vier Fehlern und 24:49,8 Minuten auf den elften Platz. Es siegte Antonia Schramm (WSV Oberhof/ 22:13,7). Ob es mit dem Deutschlandpokal am Notschrei (27. bis 29. Januar) für die Biathleten weitergehen kann, ist aufgrund der Schneesituation noch nicht ganz sicher. (frg)

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