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IBU-Cup geht weiter ohne Karolin Horchler

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Karolin Horchler mit Stöcken und Brille
Ohne Wettkampf-Perspektive: Karolin Horchler. © Wukits/Imago

Der Ausflug von Karolin Horchler ins internationale Biathlon-Geschehen war von nur kurzer Dauer. Auf der zweiten Station des IBU-Cups in Sjusjoen/Norwegen ist die 32-Jährige aus Ottlar nicht mehr dabei.

Ruhpolding - Sie war diejenige, die nach dem Auftakt im schwedischen Idre die Heimreise antreten musste. ,„Im Vorfeld wurde festgelegt, dass die punktschlechteste der drei „Alten“ nach Hause muss. Das hat mich getroffen“, erklärte Horchler auf Anfrage.

Die „Alten“, das sind neben der Upländerin ihre Vereinskollegin vom WSV Clausthal-Zellerfeld, Franziska Hildebrand (34 Jahre), sowie die Winterbergerin Maren Hammerschmidt (32), alle drei trainieren am Stützpunkt Ruhpolding. Horchler wies nach zwei Sprints und der Verfolgung in Idre mit den Plätzen 52, 13 und 21 die schlechteste Bilanz im Vergleich mit Hildebrand (39./1./1.) und Hammerschmidt (6./20./10.) vor.

Die nähere Zukunft? Ungewiss

Dass eine Athletin aus dem Aufgebot für die „2. Liga“ weichen musste, war deshalb klar, weil auch aus dem Weltcup eine Sportlerin abgestiegen ist. Vanessa Voigt (Rotterode) hatte als IBU-Cup-Gewinnerin der Vorsaison beim Weltcup-Auftakt ein persönliches Startrecht ergattert, also konnte der DSV sieben Startplätze besetzen; nun sind es wieder sechs. Horchlers Platz nimmt Nachwuchs-Athletin Juliane Frühwirt (Tarnbach-Dietharz) ein. Der DSV will im IBU-Cup perspektivisch die Jüngeren an den Weltcup heranführen.

Wie lange die Staffel-Vizeweltmeisterin von 2020 zum Zuschauen gezwungen ist, konnte sie nicht sagen. Auch nicht, ob sie im Deutschlandpokal in Oberwiesenthal (17. bis 19. Dezember) laufen und schießen wird. Für Karolin Horchler ist das – vorläufige (?) – Aus bitter. Sie hatte sich noch vergangene Woche zuversichtlich gezeigt, „dass ich mich möglichst bald für den Weltcup anbieten kann“. Nun schwinden ihre Chancen, auch auf eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Peking.

Der IBU-Cup in Sjusjoen begann an diesem Mittwoch mit einem Supersprint für Frauen und Männer. Maren Hammerschmidt war beste deutsche Starterin. Trotz ihrer vier Schießfehler wurde sie Sechste. (mn)

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