Verfolgung beim IBU-Cup in Idre

Karolin Horchler verliert beim letzten Schießen Top-15-Platz

Biathletin Karolin auf der Strecke mit den Stöcken  unter den Armen.
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Erst 13. nun 21. Karolin Horchler (Archivfoto) kann mit ihrem Auftritt in Idre nur bedingt zufrieden sein.

+ + + Update + + + Drei Fehlschüsse haben Biathletin Karolin Horchler im Verfolgungsrennen des IBU-Cups in Idre einen weiteren Top-15-Platz gekostet. Sie fiel als Sprint-13. auf Rang 21 zurück.

Idre - Den Sieg holte sich abermals Franziska Hildebrandt, die wie Horchler dem WSV Clausthal-Zellerfeld angehört, in der Zeit von 30:12,7 Minuten für die zehn. Kilometer. Die Sprint-Gewinnerin des Vortags ließ sich von zwei Fehlern beim dritten Schießen nicht vom Kurs abbringen und nahm der kurzzeitig führenden Russin Evgeniya Burta (0 Fehler) zwischen dem vierten Aufenthalt im Schießstand und dem Ziel rund 20 Sekunden ab.

Dritte wurde die Französin Paula Botet (2) mit 52,6 Sekunden Rückstand auf Hildebrandt, die sich mit dieser Leistung für eine Rückkehr ins Weltcup-Team empfahl. Zweitbeste deutsche Starterin war Maren Hammerschmidt (Winterberg) auf Platz zehn. Die bekannt läuferisch schnelle 32-Jährige machte trotz dreier Fahrkarten im Vergleich zum Sprint zehn Plätze gut und lag im Ziel 1:22,2 Minuten hinter Hildebrandt zurück.

Karolin Horchler lag bis zum vierten Schießen gut im Rennen. Dass sie gleich zum Auftakt eine Scheibe stehen gelassen hatte, schien sie gut wegzustecken. Die Ottlarerin holte mit fehlerfreien Einlagen auf und fand sich auf Platz zwölf. Dann das letzte Schießen, bei dem sie die zwei letzten Scheiben nicht traf. Auf der Schlussschleife verlor sie weitere drei Ränge und wurde 21.

Horchler befand sich in guter Gesellschaft, denn überhaupt nur drei Starterinnen schafften die Null. Überholt wurde die 32 Jahre alte Upländerin auch von ihrer DSV-Kollegin Hanna Kebinger, die sich als 13. um 18 Plätze trotz zweier Fehler nach vorn schob. Der Rückstand der Partenkirchnerin: 1:40,0 Minuten. Sogar 28 Plätze machte Marie Wiesensarter (28./3:11,0 zurück) gut, obwohl sie abermals dreimal daneben schoss.

Der Sprint am Samstag

Die Sprint über 7, 5 Kilometer am Samstag hatte Franziska Hildebrandt in 20:45,0 Minuten vor der Französin Caroline Colombo (13:8 Sekunden zurück) und Irene Cardurisch aus der Schweiz (35,3) sowie der zeitgleichen Weißrussin Darya Blashko gewonnen. Karolin Horchler auf Platz 13, sie trennten 48,9 Sekunden von ihrer Teamkollegin im Ziel, beide bleiben beim Schießen fehlerfrei.

Auch die drittbeste deutsche Starterin, Maren Hammerschmidt (Winterberg), zählt zu den erfahrenen Starterinnen im Aufgebot des Deutschen Ski-Verbands für die internationale 2. Biathlon-Liga. Sie belegte nach jeweils einem Fehler im Liegend- und Stehendanschlag Platz 20 und hatte 1:20 Minuten Rückstand auf Hildebrandt.

Überraschungssiegerin weit zurück

Karolin Horchler hatte im ersten Sprint am Donnerstag mit Platz 52 arg enttäuscht, drei Schießfehler ließen eine bessere Platzierung nicht zu. An diesem Samstag schoss sie nicht nur sehr konzentriert, sondern. war auch läuferisch gut unterwegs.

Die Überraschungserste vom Donnerstag, Marion Wiesensarter, lag schon nach der ersten Schießeinlage hoffnungslos zurück, sie schoss dreimal daneben und wurde mit 2:52 Minuten Rückstand am Ende 56. - bei der Verfolgung am Sonntag (10 Uhr) ist sie gerade noch dabei. Anders als Lisa-Marie Spark, die nach fünf Fahrkarten nur 85. wurde.

Die sechste DSV-Starterin Hanna Kebinger hatte nach dem ersten Schießen mit Karolin Horchler noch fast gleichauf gelegen (2,3 Sekunden Rückstand). Die Partenkirchnerin brachte sich mit einem Fehlschuss beim zweiten Schießstopp aber um alle Chancen auf einen Top-15-Platz und wurde 31. (1:37 Min. zurück). (mn)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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