Biathleten von Freitag bis Sonntag am Arber

Aus Frankreich zur Deutschen Meisterschaft: Saisonstart ohne Druck für Karolin Horchler

Spürbare Freude, wieder im Wettkampfmodus zu sein, strahlte Biathletin Karolin Horchler beim Training am Arber aus.
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Spürbare Freude, wieder im Wettkampfmodus zu sein, strahlte Biathletin Karolin Horchler beim Training am Arber aus.

Nach 18 Monaten ohne Wettkampf geht es für Karolin Horchler ab diesem Freitag wieder um Zeiten, Treffer und Titel.

Bayerisch Eisenstein – Zwischen „Malle“ und Peking: Für die deutsche Biathlon-Spitze endet der sommerliche Teil der Saisonvorbereitung, der mit einem Lehrgang auf Mallorca im Mai begonnen hat. Nach Tests und Lehrgängen sind die deutschen Meisterschaften im Hohenzollern Skistadion am Arber von Freitag bis Sonntag die erste ernstzunehmende Standortbestimmung. Auch für die aus Ottlar stammende Karolin Horchler.

Ums Ganze geht es diesmal aber noch nicht: Anders als in den letzten Jahren werden die Plätze für die Weltcupteams nicht aufgrund der Eindrücke der DM vergeben, sondern – auch, weil der Saisonschwerpunkt Olympischew Spiele in Peking erst im Februar ist – erst beim letzten Trainingslehrgang gut eine Woche vor dem Weltcup-Auftakt Ende November in Östersund. Das macht überraschende Meistertitel möglicher als sonst, zumal die Topathleten des DSV die Belastungssteuerung nicht auf die DM ausgelegt haben.

Horchler will mit gutem Gefühl aus Wochenende gehen

„Wir kommen direkt aus dem Höhentrainingsblock in Frankreich“, sagt Karolin Horchler, die nach einem von körperlichen Einschränkungen geprägten Winter 2020/21 mit viel Freude ins gemeinsame Training mit dem Team zurückgekehrt ist und sich gut in Form fühlt. Nach so langer Wettkampf-Abstinenz sei es für sie gut, dass die Deutsche Meisterschaft nicht gleich eine Qualifikation ist.

„Na klar, es geht um Titel. Ich gebe wie alle mein Bestes und will mit einem guten Gefühl aus dem Wochenende gehen. Aber es geht nicht darum, gleich einen Höhepunkt zu setzen“, sagt Horchler. Sie geht sowohl heute im Einzel (12,5 km) als auch morgen im Sprint ins Rennen und will freilich auch am Sonntag in der Verfolgung dabei sein.

Am Arber vertritt auch Marie Zeutschel die Upländer Farben. Die 20-Jährige aus Usseln hofft, sich mit guten Leistungen noch für einen Kaderplatz zu empfehlen. (schä)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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