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Arolser müssen kämpfen, sind aber in der Regionalliga weiter auf Kurs 

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In Reih´ und Glied: Das Arolser Teram mit Marc Siebert an der Schießlinie sowie (vorn, dahinter) Annika Paul, Coach Petra Heimbeck und Martin Lührs.
In Reih´ und Glied: Das Arolser Teram mit Marc Siebert an der Schießlinie sowie (vorn, dahinter) Annika Paul, Coach Petra Heimbeck und Martin Lührs. © pr

Einen schwierigen zweiten Wettkampftag erlebten die Bogenschützen des SV Arolsen in der Regionalliga West mit dem Recurvebogen am Samstag in Dortmund beim Tus Barop.

Florian Kwiatkowski, Marc Siebert, Martin Lührs, Jan Heimbeck und Annika Paul wollten den mit neun Punkten starken Auftritt des Saisonauftakts wiederholen, um die Weichen für das Saisonziel Klassenerhalt frühzeitig zu stellen. Die Euphorie wurde aber gebremst: Für Siebert, Paul und Heimbeck reichte es zum Auftakt gegen Gastgeber Tus Barop trotz guter Ringergebnisse mit 54, 52 und 55 n nicht einmal für einen Satzpunkt. Auch das zweite Match gegen den mit 58, 56 und 58 Ringen auftrumpfenden SV Laufdorf endete 0:6.

Erst gegen den BSC Bocholt holte Arolsen die ersten Sätze zur 4:0-Führung. Bocholt konnte noch einmal zum 4:4 ausgleichen, aber das Arolser Trio sicherte sich im fünften Satz die ersten Matchpunkte des Tages. Gegen Masa Mühlheim brachte Trainerin Petra Heimbeck mit Martin Lührs für Jan Heimbeck einen frischen Schützen. Der neue Impuls machte sich positiv bemerkbar – Arolsen gewann mit 6:2.

SV Arolsen: Druck vor dem zweiten Hessenderby

Mit nun vier gewonnenen Punkten und auf Rang fünf liegend folgte nach der Pause das Duell gegen den Tabellennachbarn RSG Düren. Es war klar: Wer das Match gewinnt, würde gute Karten haben, um am Ende des Tages in der oberen Tabellenhälfte zu verbleiben, da beide Teams danach nur noch sehr starke Gegner hatten. Jeweils abwechselnd gewannen beide Trios die Sätze bis zum 4:4, und der fünfte Satz musste entscheiden. Bocholt behielten die Nerven, das Glück war beim 51:52 diesmalnicht auf Seiten der Nordwaldecker.

Der Wettkampftag entwickelte sich so gar nicht wie es sich das Team von Petra Heimbeck vorgenommen hatte. Wie erwartet blieben die Arolser gegen den Spitzenreiter Herne beim 1:7 punktlos. Im letzten Match, dem zweiten Hessenderby gegen den PBC Bürstadt drohte der SVA sogar auf den sechsten Tabellenplatz abzurutschen. Ein Sieg musste her. Jan Heimbeck kam wieder für Martin Lührs ins Team. Der erste Satz ging mit 53:50 an Arolsen, der zweite an Bürstadt. 54 Ringe im dritten Satz reichten für den SV, um mit 4:2 in Führung zu gehen und den ersten Matchball zu bekommen – und diesmal hielten die Nerven: 58 Ringe legte das Arolser Trio vor, dem hatten die Südhessen nur 54 entgegenzusetzen. Satz und Sieg an Arolsen war das versöhnliche Ende dieses stark umkämpften Wettkampftages.

Mit sechs Punkten aus sieben Begegnungen und insgesamt 15 Zählern auf dem Konto hielt das Team den fünften Rang und hat in den kommenden zwei Wettkämpfen in Düren und im Februar in Kassel alle Möglichkeiten. In dieser Saison besteht in der Regionalliga West die Gefahr, das durch zwei Absteiger aus der 2. Bundesliga bis zu vier der acht Mannschaften absteigen. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber die Ausgangsposition ist immer noch gut“, so das Fazit von SVA-Coach Petra Heimbeck. am Samstag (red)

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