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Bogenschützen des SV Arolsen starten mit nur zwei Niederlagen in die Regionalliga

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Auf ein Neues: Der SV Arolsen startet erneut in der Regionalliga der Bogenschützen: Zum Auftakt lief es gut für das Team, zu dem (von links) Florian Kwiatkowski, Martin Lührs, Marc Siebert, Jan Heimbeck, Annika Paul und Petra Heimbeck gehören.
Auf ein Neues: Der SV Arolsen startet erneut in der Regionalliga der Bogenschützen: Zum Auftakt lief es gut für das Team, zu dem (von links) Florian Kwiatkowski, Martin Lührs, Marc Siebert, Jan Heimbeck, Annika Paul und Petra Heimbeck gehören. © pr

Auch in diesem Winter wird im Waldecker Land wieder auf Regionalliganiveau geschossen: Die Mannschaft des SV Arolsen ist mit dem Recurvebogen im siebten Jahr in Folge vertreten.

Der Auftakt in der dritthöchsten deutschen Liga am Wochenende im südhessischen Bürstadt war ganz nach dem Geschmack der „Allblacks“ aus Arolsen, denn sie belegen zunächst den dritten Platz.

Das Team von Trainerin Petra Heimbeck startet in der bewährten Besetzung mit Florian Kwiatkowski, Martin Lührs, Marc Siebert, Jan Heimbeck und Annika Paul „Liga ist das spannendste Wettkampfformat im Bogensport“, erklärt Petra Heimbeck. „Häufig wechselnde Führungen in Match und Tabelle dürfen die Konzentration des Teams nicht beeinflussen.“

SV Arolsen: Bogenteam in guter Frühform

Der SVA hat dies am ersten Wettkampftag hervorragend hinbekommen. Gegen Bundesliga-Absteiger Masa Mülheim begannen Marc Siebert als Startschütze sowie Annika Paul und Jan Heimbeck nervös, siegten aber nach kontinuierlicher Steigerung 7:3. Gegen Sherwood Herne gab es danach aber mit 2:6 den ersten Punktverlust. In Match drei gegen den Tus Barop ließ das Arolser Trio mit einer starken Serie von 56, 57, 53 und 55 Ringen keinen Zweifel aufkommen, wem die Punkte gutgeschrieben werden – 6:2.

Und mit einem souveränen 6:0 gegen den BBC Bocholt ging es in die Pause. Nach der Pause lieferte sich Arolsen gegen die bis dahin sehr starke RSG Düren ein stark umkämpftes Match über die volle Distanz von fünf Sätzen – mit dem glücklicheren Ende für die Dürener, die mit 6:4 gewannen.

So läuft die Regionalliga

Der SV Arolsen erwartet in der Staffel West der Regionalliga Recurvebogen eine sehr schwere Saison, da alle acht Teams ausgeglichen auf einem konstant hohen Leistungsniveau sind. Viele haben sich über die Coronapause mit starken Schützen verstärkt. Weil es nur einen Aufstiegsplatz, aber bis zu vier Absteiger gibt, muss man mindestens Vierter werden, um sicher die Klasse zu halten. Der Ligamodus: Jedes Teams schießt an jedem der vier Wettkampftage gegen alle sieben Gegner. Ein Satz besteht aus sechs Pfeilen von drei Schützen – jeder schießt zwei Pfeile. Maximalpunktzahl ist also 60. Pro gewonnenen Satz gibt es zwei Punkte; wer zuerst sechs Punkte erreicht hat, gewinnt das Match.

Fürs erste Hessenderby gegen den bis dahin überraschend staren, mit Arolsen punktgleichen BSC Laufdorf tauschte Coach Petra Heimbeck die Schlussschützen. Für den durch eine Erkältung geschwächten Jan Heimbeck kam Martin Lührs ins Team. Die nur zu dritt angereisten Laufdorfer ließen zum Ende hin nach, Arolsen gewann mit 7:3. Gegen Gastgeber Bürstadt, der in der letzten Saison die Regionalliga dominierte und nur aufgrund des coronabedingten Abbruchs der Liga nicht in die Bundesliga aufgestiegen ist, zeigte ei starkes SVA-Trio eine tolle Leistung. Nur dank einer perfekten 60er Passe im Entscheidungssatz holte sich Bürstadt einen Punkt beim 5:5.

Mit 9:5 Punkten ist Arolsen nach dem Ligaauftakt Dritter; nur einen Zähler hinter Tabellenführer Herne und der punktgleichen RSG Düren. Die Waldecker wollen am 3. Dezember in Dortmund beim versuchen, an der Tabellenspitze dranzubleiben.  (red)

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