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Den Antrieb wiederfinden: HSG Twistetal will gegen Rotenburg jüngste Klatsche ausmerzen

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Überragende Vorstellung: Die wünscht sich Trainer Steffen Fingerhut von seinem Team gegen Rotenburg. Joshua Sturm zeigt hier schon mal wie es geht.
Überragende Vorstellung: Die wünscht sich Trainer Steffen Fingerhut von seinem Team gegen Rotenburg. Joshua Sturm zeigt hier schon mal wie es geht. © Spitzkopf

War die jüngste Niederlage nur ein Ausrutscher oder ein schwerwiegenderes Abwärtszeichen? Diese Frage wollen die Handballer der HSG Twistetal mit einem Sieg beantworten.

Twistetal – Dafür haben sie sich einen unbequemen Gegner ausgesucht. Sie empfangen zum vierten Heimspiel der Landesligasaison die TG Rotenburg. Dieses Team reist mit 5:9 Punkten an, wobei es mit einem Heimsieg gegen die MSG Körle/ Guxhagen aufhorchen ließen.

Nach der verdienten 27:38-Klatsche in Großenlüder sind die Twistetaler Handballer auf Wiedergutmachung aus. Seine Mannschaft habe in diesem Spiel alle Tugenden vermissen lassen, die sie eigentlich stark mache, erklärte Trainer Steffen Fingerhut.

Er habe vor allem den Antrieb vermisst. Nun erwarte er eine Reaktion von seinen Spielern, sprich eine deutliche Leistungssteigerung, kämpferisch und spielerisch.

Rotenburger Team sehr kampfstark

Denn sonst droht gegen Rotenburg die erste Heimniederlage. „Sie spielen bisher zwar nur eine durchwachsene Saison, aber Rotenburg zählt kämpferisch zu den stärksten Mannschaften der Liga.“ Fingerhut weist auch darauf hin, dass seine Mannschaft Spiel in Großenlüder auch im Bereich der Mentalität sowie der Spielübersicht schnell abhaken müssten.

„Es gilt die taktischen Vorgaben wieder besser und beherzter umzusetzen“, betont der Coach, der sein Team auf den starken 6:0-Abwehrverbund und die variablen Lösungsmöglichkeiten der Rotenburger in der Offensive vorbereitet.

Als Gegenmittel gilt es für ihn, in der Positionsverteidigung im Eins-gegen-Eins gut zu stehen sowie die Räume zur Mitte gegen den stark besetzten Rückraum eng zu machen.

Seine Spieler sollten in der Offensive den Weg in die Tiefe vermehrt suchen und in der eigenen Abwehr die unmittelbaren Zweikämpfe gewinnen. „Lassen wir auch nur wenige Prozente an Einstellung und Kampf vermissen, wird es sehr schwer, die Rotenburger zu besiegen“, warnt Fingerhut. (his)

Landesliga Frauen: Twistetal spielt in Wollrode

Wer oben steht, will oben bleiben. Daher haben die Handballerinnen der HSG Twistatal am Sonntag (16 Uhr) im Landesligaspiel beim TSV Wollrode nur ein Ziel: Die Tabellenspitze verteidigen. Die Wollroderinnen würden mit einem Sieg gleich zwei Ziele erreichen: Wenn sie den Spitzenreiter stürzen, ziehen sie in der Tabelle auch an ihm vorbei.

Twistetals Trainer Ufuk Kahyar bündelt für dieses Topspiel bereits alle Kräfte: „Dieses Spiel erfordert unsere beste Leistung.“ Wie dieses Toplevel abzurufen ist, sollten die Twistetaler Handballerinnen in der laufenden Saison gelernt haben, schließlich sind sie Tabellenführer, der auch mit einer großen Portion Selbstvertrauen in die Halle in Guxhagen einlaufen wird.

Kahyar: Wer die meiste Luft hat, wird gewinnen 

Der Coach ist da auch guter Dinge, wenn sein Team von Beginn an hellwach sei, wenig Fehler mache und gut dagegenhalte gegen einen körperlich starke Wollroder Gegner. Und Kahyar ist davon überzeugt, dass „am Ende die Mannschaft gewinnen wird, die mehr Luft hat“.

Neben starker körperlicher Präsenz fordert der Trainer auch die Erfüllung taktischer Aufgaben von seinen Spielerinnen. Defensiv will er umstellen, um die starke Kim Hering möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Das sei bei den heimstarken Wollroderinnen, die über Kompaktheit kämen und im Verbund sehr stark seien, leichter gesagt als getan.

Krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle stören die Situation bei Twistetal: Hinter dem Einsatz von Alica Scheele, Judith Happe und Leonie Schäfer stehen Fragezeichen. Dafür kommen Svenja Isenberg, Gina Meier und Kathi Wieck zurück. Trotzdem ist sich Kahyar sicher: „Wenn wir unser Pensum von der ersten Minute abrufen, werden wir auch gegen Wollrode ein positives Ergebnis erzielen.“ gos

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