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Deutsche Meisterschaft der Bogenschützen im Freien: Sieberts Aufholjagd mit Bronze belohnt

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Er hatte in der entscheidenden Phase die Ruhe weg: Marc Siebert vom SV Bad Arolsen zielte bei der deutschen Meisterschaft im Freien mit dem Recurvebogen so gut, dass er dafür mit der Bronzemedaille belohnt wurde.
Er hatte in der entscheidenden Phase die Ruhe weg: Marc Siebert vom SV Bad Arolsen zielte bei der deutschen Meisterschaft im Freien mit dem Recurvebogen so gut, dass er dafür mit der Bronzemedaille belohnt wurde. © pr

Mit einer Bronzemedaille kehrte das Männer-Trio des SV Bad Arolsen von der deutschen Meisterschaft der Bogenschützen im Freien aus Wiesbaden zurück.

Bad Arolsen – Marc Siebert mit dem Recurvebogen sowie Andreas Lambion und Patrick Jestädt mit dem Blankbogen hatten sich für diese nationalen Titelkämpfe qualifiziert.

Siebert schaffte den bronzenen Erfolg in der Masterklasse. Nach verhaltenem Beginn in den ersten Passen mit 52, 49 und 49 Ringe drehte der 51-jährige in seinem zweiten Jahr in der Masterklasse auf und startete eine fulminante Aufholjagd. 52,55 und noch einmal 52 Ringe ergaben für die erste Hälfte 309 Ringe.

Anfangs weit von einer Medaille entfernt

Damit lag Siebert vor dem zweiten Durchgang nur auf dem 19. Rang und eine Medaille schien für ihn bereits in weiter Ferne zu sein. Nach 53, 54 und 58 von jeweils 60 Ringe in den ersten drei Passen nach der Pause sah das aber schon wieder ganz anders aus. Siebert kletterte schon in die Top 10 des Feldes.

Doch dann musste er noch einen Rückschlag hinnehmen: nur 51 Ringe mit den sechs Pfeilen. Siebert ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Er wusste, dass er es besser kann und ließ eine 55 folgen. Vor der letzten Passe lag er nun gleichauf mit Cord Kirschke vom SGi Ditzingen und Mirko Swinnty aus Holten auf Rang vier.

Siebert behält zum Schluss die Nerven

Die letzten sechs Pfeile mussten entscheiden und Siebert behielt die Nerven. Mit einer starken 57 verwies er Kirschke (55) und Swinnty (52 auf die Ränge vier und fünf. Damit war ihm der Podestplatz sicher, wo er die Bronzemedaille in Empfang nahm. „Die 328 Ringe im zweiten Durchgang und insgesamt 637 sind für mich ein erstklassiges Ergebnis“, sagte Siebert. Mit dem dritten Rang in der Einzelkonkurrenz nach Gold mit der Mannschaft im vergangenen Jahr hat er bereits zum zweiten Mal in Folge ein Medaille bei einer nationalen Meisterschaft gewonnen.

Die beiden anderen Arolser Schützen Andreas Lambion und Patrick Jestädt traten bei den Herren mit dem Blankbogen an. Lambion schaffte mit dem neunten Rang eine Top-ten-Platzierung. Jestädt feierte sein Debüt bei einer deutschen Meisterschaft und beendete den Wettkampf mit mit auf demem guten 16. Platz und war mich sich und seiner Leistung hochzufrieden.

Oleksandr Kotenko vom BSC Korbach hatte sich ebenfalls für diese Titelkämpfe qualifiziert, aber der DSB untersagte ihm den Start, weil Unterlagen von ihm gefehlt hätten.  red

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