TSV empfängt HSG Zwehren

Dichthalten: Für Korbacher Handballer diesmal noch wichtiger

Handballszene: Korbachs Marc Wilke taucht vor Kültes Keeper Maurice Voye auf und wirft
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Rollentausch: Hier ist Marc Wilke der Werfer, gegen Kültes Torwart Maurice Voye. Gegen Zwehren wird der Korbacher Linksaußen selbst das Torwarttrikot tragen.

Auch die Handballer des TSV Korbach legen nach kurzer Pause in der Bezirksoberliga wieder los. Zu Hause. Und mit Fans.

Korbach – Und geht es nach ihrem Geschmack, dann kann die Rückrunde so beginnen, wie die Hinrunde aufgehört hat: mit einem Heimsieg. Dem steht an diesem Samstag (18 Uhr) die HSG Zwehren/Kassel im Weg. Auf dem Papier käme die den Korbachern ganz recht, um nach dem ersten gleich den zweiten Heimsieg der Saison folgen zu lassen.

Doch wie ernst man in dieser Liga alle Gegner nehmen muss, zeigt allein der Auftritt der Bad Wildunger Männer in Zwehren. Vor Weihnachten holten die Kasseler gegen sie den einzigen Sieg (36:31). „Wir werden den Gegner nicht an der Tabelle messen“, sagt Robert Müller über das Match gegen das Schlusslicht, zu dem er rechtzeitig aus dem Skiurlaub zurück sein wird. Die Berichte seines „Co“ Josip Blagus von den drei Trainingseinheiten seien positiv, auch was die Körpersprache betrifft.

Korbach muss auf Linksaußen Marc Wilke im Tor bauen

Was Zwehren – ein mannschaftlich sehr geschlosssener Gegner – den Korbachern voraus hat: zwei gute Torhüter. Der TSV hat nämlich gar keinen im Kader zurzeit. Zu zwei verletzten Keepern gesellt sich nun noch Robin Richter-Schluckebier, der in Quarantäne ist. So wurde Linksaußen Marc Wilke im Training ordentlich warm geschossen, denn er ist unter den Feldspielern derjenige mit den besten Torwart-Qualitäten. „Er ist keine Nullnummer“, weiß Müller, der aber auch sagt: „Die Mannschaft weiß, dass sie in der Abwehr entsprechend noch mehr fighten muss.“

Eine Verlegung des Spiels sei keine Option gewesen, berichtet Müller, dessen Team bereits ein Nachholspiel auf der Liste hat. Der Coach macht sich aber wenig Sorgen um die Konkurrenzfähigkeit seiner Truppe ohne etatmäßigen Torwart. Müller ist sich sicher: „Wir sind eigentlich im Feld stark genug, um zu gewinnen.“

Zudem sei die Defensivarbeit das Steckenpferd der Mannschaft, sagt Müller, und die Statistik gibt ihm Recht: Kein Team der Liga hat in sechs Spielen weniger Gegentore kassiert als die Korbacher. Freilich ist offensiv Luft nach oben Die Chancenverwertung muss in jedem Falle besser sein als beim Sieg im Hinspiel (24:21), das erst in den letzten acht Minuten gedreht wurde.  (schä)

100 Zuschauer dürfen kommen

Auf Fans müssen die TSV-Handballer am Samstag auch unter der neuen Corona-Schutzverordnung nicht verzichten. Für das Heimspiel in der Korbacher Kreissporthalle gilt: 100 Zuschauer sind zugelassen; rechtzeitig vor Ort sein ist empfehlenswert. Nur Geimpfte und Genesene erhalten Zutritt. In der Halle muss (außer beim Speisen-/Getränkeverzehr) eine medizinische Maske getragen werden.

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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