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Drei Heimsiege am ersten Advent für Bad Arolser Volleyballfrauen

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Pure Freude: Die Frauen des VfL Bad Arolsen jubelten in der Bezirksoberliga nach dem ersten und nach dem zweiten Heimspiel.
Pure Freude: Die Frauen des VfL Bad Arolsen jubelten in der Bezirksoberliga nach dem ersten und nach dem zweiten Heimspiel. © Artur Schöneburg

Teils packend, teils einseitig ging es aus Sicht der Waldecker Volleyballer am Wochenende zu. Die zweitplatzierten BOL-Frauen aus Bad Arolsen gewannen gleich beide Heimspiele.

Die Männer des TSV Korbach holten in der Bezirksoberliga einen Satz holten, mehr verhinderte die dünne Spielerdecke. Das Derby der Kreisliga Frauen zwischen Arolsen und Frankenberg ging hauchdünn an die VfL-Zweite.

Bezirksoberliga Frauen: Bad Arolsen – TSV Hilders 3:0 (22, 12, 22). Nach dem knappen 3:2 in der Rhön wollte das Team um Spielertrainerin Sarah Kegel vor heimischem Publikum klarere Punkte setzen. Das ist mit einem 3:0 auch gelungen. Im ersten Satz waren beide Teams immer gleich auf. Erst in der Endphase konnte sich der Gastgeber durch gute Angriffe von Aileen und Aliyah Rettberg mit 25:22 durchsetzen.

Gestärkt und hochmotiviert behielt Arolsen in Satz zwei in allen Belangen die Oberhand. Vor allem die beiden Mittelblockerinnen Marisa Kohlschmidt und Stina Krippner dominierten mit ihren Angriffen nach Belieben. Danach verhinderte der große Kampfgeist im VfL-Team einen vierten Satz, nachdem es die Gastgeberinnen etwas zu locker nahmen.

Bad Arolsen – Hünfelder SV 3:2 (24, 22, -21, -23, 14). Das zweite Heimspiel verlief ganz anders für die VfL-Gefühlswelt. Es gab ein stetiges Kopf an Kopf Rennen zweier fast gleich starker Teams. Die ersten zwei Sätze entschied Bad Arolsen durch gezielte Angriffe der beiden Außen Angelina Michel und Aileen Rettberg für sich, die von perfekt gestellten Bällen ihrer Zuspielerin Diana Seiler profitierten.

Der dritte Satz ging an Hünfeld, und die Osthessinnen hatten auch im vierten die Nase vorn, obwohl Aufschlagserien von Sarah Kegel und Stina Krippner Arolsen heranbrachten. So musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Nach schneller Gästeführung mobilisierte das Heimteam noch einmal die letzten Kräfte. Eine super Aufschlagserie von Aileen Rettberg und der starke Zusammenhalt in der Mannschaft brachten so den verdienten, wenn auch sehr knappen 16:14-Sieg.

Bezirksoberliga Männer: Fuldaer TS – TSV Korbach 3:1 (22, -19, 14, 18). Die durch das Fehlen vieler kranker Spielern gebeutelte Mannschaft des TSV – nur sieben waren mehr oder weniger spielfähig – setzte zwei Sätze lang ihren Plan um, es dem favorisierten Tabellenzweiten das Leben schwer zu machen. Nach ausgeglichenem Verlauf setzte sich Fulda in Satz eins erst am Ende mit einer Aufschlagserie entscheidend durch.

Korbachs Volleyballern geht die Puste aus

Gestärkt dadurch, dass man dem Gegner so gut Paroli bieten konnte, gelang es den Korbachern das Spiel kreativer zu gestalten. Starke Blockaktionen, unter anderem durch Tim Luca Sprenger, brachten viele Punkte, und die Hansestädter holten sich mit 25:19 Durchgang zwei.

Nach und nach zeigten sich dann jedoch die fehlenden Wechselmöglichkeiten. Nur noch eine Zeit lang konnten die Gäste die beiden Folgesätze ausgeglichen gestalten, die Fehler mehrten sich aber. „Mit genügend Wechselmöglichkeiten gehabt, hätten wir wahrscheinlich unsere ersten Punkte geholt. So bleibt uns zu hoffen, dass zum Heimspieltag in zwei Wochen stattfindet möglichst viele wieder eingreifen können“, sagte TSV-Coach Mario Ciervo.

Kreisliga Nordwest Frauen: Bad Arolsen II – TSV Frankenberg II 3:2 (-11, 22, -22, 19, 6). Nachdem der zweite Gast Blockfrei Hofgeismar krankheitsbedingt absagen musste, fand nur das Derby statt´, in dem die Gastgeberinnen sich nach schwachem Start steigerten, sodass die Sätze zwei und drei spannend waren. Mit Kampfgeist und Moral machte Arolsen aus einem 1:2-Rückstand noch einen Sieg, da sie den Tie-Break mit 15:6 dominierten.  (ub)

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