Tennis Verbandsliga:

Ein elanvoller Auftritt: Tennisfrauen des TV Odershausen besiegen Verfolger Kirchhain

Einmal mehr eine Punktelieferantin: Katharina Jacobs gewann Einzel und Doppel mit Theresa Engels für den TV Odershausen, der 5:1 gegen Kirchhain gewann.
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Einmal mehr eine Punktelieferantin: Katharina Jacobs gewann Einzel und Doppel mit Theresa Engels für den TV Odershausen, der 5:1 gegen Kirchhain gewann.

Mit viel Elan gingen die Tennis-Damen des TV Odershausen an ihre Aufgabe in der Tennis-Verbandsliga heran. Die hieß diesmal: den ärgsten Verfolger TSV Kirchhain auf Distanz halten. Das gelang mit einem 5:1-Sieg.

Odershausen – Den ersten Punkt holte Katharina Jacobs. Die Nummer eins des TVO machte von Anfang an Druck gegen Janice Ritter und dominierte die Begegnung. Mit langen Passierschlägen und zahlreichen Vorhand cross geschlagenen Bällen auf die Rückhandseite von Ritter kam ihre Gegnerin nicht zum Zug. Jacobs gewann 6:4 6:1.

Dagegen machte sich Theresa Engels das Leben selbst schwer. Sie fand anfangs nicht in ihren Rhythmus. Ihr Gegnerin Anja Bachmann baute viel Druck auf und verwandelte nach nur 40 Minuten den ersten Satzball zum 6:1. Danach wurde die Odershäuserin aber sicherer in ihren Aktionen. Bis zum 4:4 im zweiten Satz war alles ausgeglichen.

Doch ein Break sollte Engels nicht gelingen, das schaffte aber ihre Gegnerin, und die Partie ging an Kirchhain. Konzentriert ging Lena Engels ans Werk. Ihre Gegnerin Theresa Bamberg kam vor allen nicht mit ihrer druckvoll gespielten Vorhand klar. Engels bot auch starke Cross-Rückhandschläge und gute erste Aufschläge an. Diese starken Varianten brachten ihr einen ungefährdeten Sieg mit 6:1 und 6:2.

Generationenduell geht an Petra Jacobs

Petra Jacobs spielte im Generationenduell gegen Christina Wiltschek starkes Tennis. Sie platzierte viele Vorhandbälle gut ins gegnerische Feld und schlug die Bälle immer wieder mit der Rückhand die Linie entlang. Mit 6:2 6:4 ging auch dieses Match an die Gastgeberinnen. Das erste Odershäuser Doppel Katharina Jacobs/Theresa Engels ließ im ersten Satz dem Duo Ritter/Bachmann wenig Entfaltungsmöglichkeiten und siegte 6:1.

Im zweiten Durchgang unterliefen dem TVO-Doppel zwar mehr Fehler, aber beim Stand von 4:4 behielten sie die Nerven, holten sich das Break und nutzten den Matchball zum 6:4.

Die zweite Odershäuser Formation, Lena Engels und Petra Jacobs, baute sofort Druck auf, vor allem mit Vorhandschlägen von Engels, Jacobs zeigte sich stark am Netz. Sie siegten 6:1 6:0 und damit war der 5:1-Gesamtsieg perfekt.  red

Bittere Niederlage ohne Satzgewinn für TC Sachsenhausen

Diese Niederlage tut weh. Es war nicht nur eine 0:6-Klatsche für die Tennis-Herren des TC Sachsenhausen bei ihrem Verbandsliga-Spiel gegen den TC Bruchköbel, denn die Mannschaft um Kapitän Jeremias Tent gewann nicht einen Satz bei ihrem Auftritt bei dem Tabellendritten aus Südhessen.

Allerdings bot der TC Bruchköbel Spieler auf, die mindestens drei Leistungsklassen höher spielen als die Sachsenhäuser. Lediglich in dem Duell Jan-Niklas Fliedner (LK14) gegen Tent (LK15) standen sich zwei in etwa leistungsstarke Spieler gegenüber, allerdings endete die Partie nicht so. Tent verlor 0:6 und 2:6.

Schon der Auftakt versprach aus Sicht der Waldecker, dass an diesem Spieltag nichts Gutes auf sie zukommen sollte und sie einmal mehr ihre verletzte Nummer eins André Dämmer schmerzlich vermissen würden. Steffen Henckel (LK13) unterlag dem Tschechen Petr Chval (LK8) 1:6, 1:6. Besser schlug sich Steven Seidler (LK14) im Spiel gegen Maximilian Heck (LK11), aber auch er musste sich mit 3:6 und 4:6 beugen. Bitter wurde es für Vitali Pojurov (LK18) der von Constantin Eberz (LK14) die Tennis-Höchststrafe erhielt - 0:6, 0:6.

Natürlich war den Sachsenhäusern bereits nach den Einzeln klar, dass auch im Doppel gegen dieses Team wohl nichts zu holen sein wird. Henckel/Seidler unterlagen Chval/Eberz mit 4.6 2:6. Das zweite Sachsenhäuser Doppel Tent/Pojurov musste sich Heck/Fliedner mit 2:6 und 1:6 geschlagen geben.

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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