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Ende der kleinen Ewigkeit: Erste Laufcup-Siegerehrung nach der Corona-Pause

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Die Jüngsten: (von links) Emmalou Brussmann, Ben Leitzbach, Gabriel Huthwelker und Lennard Grimm.
Die Jüngsten: (von links) Emmalou Brussmann, Ben Leitzbach, Gabriel Huthwelker und Lennard Grimm. © Marco Berger

Dem Waldeck-Frankenberger Laufcup-Chef Hans-Friedrich Kubat (TV Marienhagen) war die Freude anzumerken, nach der langen Corona-Pause wieder die Besten einer Laufcupsaison ehren zu können.

„Es fühlt sich wie eine kleine Ewigkeit an, seit in der Vorweihnachtszeit 2019 die letzte Laufcup-Ehrung in Marienhagen stattfand“, sagte Kubat am Samstag beim Treffen in Bründersen. Doch auch 2022 stand noch im Zeichen der Pandemie. Nur 256 Anmeldungen verzeichnete die Laufcup-Organisation, deutlich weniger als vor Corona.

Es fanden auch nur 10 von 18 geplanten Läufen statt. In die Wertung schafften es 111 Teilnehmende. Geehrt wurden sie am Samstag beim TSV Bründersen – der Verein aus dem Wolfhager Stadtteil ist neu zur Riege der Veranstalter gestoßen, am 16. April wird er erstmals einen Wettbewerb des Laufcups außerhalb Waldeck-Frankenberg ausrichten. Auch Medebach ist 2023 erstmals mit dabei, dort soll am 26. August ein Marathon ausgetragen werden. Dazu kommt noch ein neuer Lauf vom TV Jahn Willingen (25. Juni) mit Start und Ziel im Uplandstadion.

Eifrigste Läufer bis 11 Jahre: Verena Schomberg, Luise Fein, Helene Fein und Enna Behle, eingerahmt von Silke Gochmann (links) und Karsten Elsasser (rechts, beide TSV Bründersen).
Eifrigste Läufer bis 11 Jahre: Verena Schomberg, Luise Fein, Helene Fein und Enna Behle, eingerahmt von Silke Gochmann (links) und Karsten Elsasser (rechts, beide TSV Bründersen). © Marco Berger

Nach zwei Jahren Pause wurden auch wieder die Wanderpokale vergeben. Bei den Jugendlichen gewannen Viola Eberbach (SK Winterberg) den Karl-Wittmann-Wanderpokal und Felix Hesse (LG Eder) den Anneliese-Kubat-Wanderpokal. Als „Dauerläufer des Jahres“ wurde die Familie Leitzbach vom TSV Korbach ausgezeichnet. Vater Sven, Mutter Tanja und die Kinder Ben, Julian, Lea-Marie und Lara-Sophie bekamen den Manfred-Kloß-Ehrenpreis überreicht.

In der Extra-Wertung „jüngste Läuferin“ gab es drei Siegerinnen: Emmalou Brussmann (SV Buchenberg), Noelie Schäfer (Korbach) und Tessa Thomas (TSV Vöhl) mit jeweils vier Jahren. Bei den Jungen war Ben Leitzbach (TSV Korbach) der jüngste Läufer mit zwei Jahren. Auch die älteren Sportler wurden geehrt. Mit 75 Jahren führt Waltraud Pollmächer (TV Lelbach) die Rangliste der Seniorinnen an. Manfred Pollmächer (TV Lelbach) und Kurt Felde (LGV Marathon Gießen, beide 81 Jahre) sind die Spitzenreiter der Senioren.

Laufcup: Nur noch einer Dauerbrenner am Start

Die meisten Starts bei den Erwachsenen verbuchten das Ehepaar Gisela und Dietmar Zapf (TV Bergheim) sowie Sven Leitzbach (LT Korbach) mit jeweils zehn Läufen. Bei den Jugendlichen lag Lea-Marie Leitzbach (TSV Korbach) mit acht Starts vorne. Bei den Kindern teilten sich die Geschwister Helene und Luise Fein (SV Buchenberg) mit neun Läufen den Spitzenplatz.

Seit dem Startschuss vom Laufcup im Jahr 1994 gibt es mit Peter Groß (TSV Odershausen) nur noch einen Läufer, der bei allen 29. Cups immer die geforderten Mindestläufe für die Aufnahme in die Endabrechnung absolvierte. Das war dem Cup-Organisator Kubat ein Präsent wert.

Läufer Peter Groß vom TSV Odershausen
Peter Groß vom TSV Odershausen hat als einziger in allen 29. Laufcup-Jahren die erforderliche Mindestzahl an Läufen bestritten © Marco Berger

Für die Zukunft möchte Kubat die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und dem Turngau Waldeck intensivieren, damit mehr Kinder und Jugendliche das Laufangebot wahrnehmen. (Marco Berger)

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