Gerechtes Remis gegen Dittershausen

Erster Punktverlust für Twistetaler Frauen, aber weiter Primus

Handballerin beim Wurf, attackiert von Gegenspielerin, rechts Torhüterin.
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Erzielte das letzte Tor der HSG Twistetal: Anna-Lena Reese, der hier die Dittershäuserin Sarah Rei in den Arm greift.

Nicht enttäuscht, aber auch nicht gewonnen: Die Handballfrauen der HSG Twistetal haben mit dem 24:24 (10:10) gegen die TSG Dittershausen den ersten Punktverlust quittiert.

Mühlhausen - Das Ergebnis am dritten Spieltag der Landesliga Nord 1 war leistungsgerecht, Twistetal bleibt Spitzenreiter, auch deshalb, weil der Rangzweite und nächste Gegner HSG Wesertal am Wochenende spielfrei war.

Das Gästeteam von TSG-Coach Dino Duketis war der erwartet starke Gast. Dittershausen ist (bei erst zwei ausgetragenen Partien) bei 2:2 Punkten ebenfalls noch ohne Niederlage.

Die Begegnung war von Beginn an eng und umkämpft. Das einheimische Team von Coach Ufuk Kahyar erzielte im ersten Abschnitt viermal eine Führung – erst beim 1:0 durch Alicia Scheele gleich in der 1. Spielminute, letztmals durch einen von Svenja Isenberg zum 10:9 verwandelten Siebenmeter. Die überragende Schützin der Gäste, Kathrin Hoppe, markierte in der letzten Sekunde vor der Pause den 10:10-Ausgleich.

„In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben offensiv selbst schwer gemacht, hatten zu viele Klein-Klein-Aktionen und haben es dadurch versäumt, uns mit zwei oder drei Toren abzusetzen“, befand Kayar nach der Partie. „Defensiv hatten wir nach der Umstellung auf die 6:0-Formation mehr Sicherheit.“

Kahyar: Sieg war möglich

In der zweiten Hälfte legten die Gastgeberinnen den besseren Start hin. Die zwei A-Jugendlichen Hanna Happe (2) und Kim Sofie Hering brachten ihr Team mit 13:10 (34.) erstmals mit drei Toren nach vorn. Nachdem die TSG durch Mariella Glöckner auf 13:11 (35.) verkürzt hatte, legten nochmals Hering und Isenberg mit zwei weiteren Strafwürfen zum 16:11 (38.) nach.

Der Vorsprung verschaffte der HSG jedoch keine Sicherheit im Angriffsspiel. Sie agierte oftmals zu statisch, und so gingen die offensiv wie defensiv stärker werdenden Gäste durch Hoppe sogar zum 21:20 (54.) in Führung. Dittershausens Beste krönte dann, nach dem zwischenzeitlichen 24:23 durch Anna-Lena Reese, ihre starke Leistung mit ihrem achten Treffer zum verdienten Endstand.

Ufuk Kahyar war nicht unzufrieden, sagte aber: „Bei etwas mehr Ruhe im Spiel und mehr Druck in die Tiefe, wäre auch heute ein Sieg möglich gewesen.“

Tore für die HSG: Hering 7/2, Isenberg 6/6, Hanna Happe 3, Reese 2, Grabarz 2, Scheele 1, Zähler 1. (fs)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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