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Großer Schritt zum Regionalliga-Klassenerhalt für Bad Arolser Bogenschützen

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Das Arolser Team in Düren: (hinten von links) Marc Siebert, Florian Kwiatkowski, Martin Lührs und Jan Heimbeck sowie (vorn v. links) vorne Coach Petra Heimbeck und Annika Paul liegen noch immer voll auf Kurs Klassenerhalt.
Das Arolser Team in Düren: (hinten von links) Marc Siebert, Florian Kwiatkowski, Martin Lührs und Jan Heimbeck sowie (vorn v. links) vorne Coach Petra Heimbeck und Annika Paul liegen noch immer voll auf Kurs Klassenerhalt. © SV Arolsen/pr

Das Regionalliga-Team der Bogenschützen des SV Arolsen hat sich im Kampf um den Klassenerhalt erneut wichtige Punkte mit dem Recurvebogen geholt. Vier Siege und ein Remis gab es am dritten Wettkampftag.

Als Fünfter, also Führender der zweiten Tabellenhälfte hatten die Arolser den Nachteil, in Düren zuerst auf die stärksten vier Teams zu starten. Doch nur eines dieser Duelle ging verloren.

In der Besetzung Marc Siebert, Annika Paul und Martin Lührs traf der SVA zunächst auf den direkten Tabellennachbarn RSG Düren. Nach starkem Beginn mit einer 58 Ringe Passe gerieten die Arolser trotz guter Ringzahlen schnell mit 2:4 unter Druck. Im vierten Satz hatten beide Teams einen kleinen Durchhänger, und auch in Satz fünf teilten sie sich beim 55:55 die Punkte. Für Gastgeber Düren reichte das, um das Match mit 6:4 für sich zu entscheiden.

SV Arolsen holt schon bis zur Pause fünf Zähler

Einen erneuten Fehlstart wie am Dezember-Wettkampftag vermeiden, das spornte das Arolser Trio an. Es war im ersten Hessenderby gegen den BSC Laufdorf hochmotiviert und fertigte den ehemaligen Bundesligisten mit 6:0 ab. Gegen den Tabellenzweiten aus Bürstadt lagen die Waldecker bereits 3:5 zurück, glichen dennoch im letzten Satz mit einer Energieleistung und 57:55 Ringen aus – 5:5.

Der Arolser Lauf hielt an – auch gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Sherwood Herne. Wie hochklassig und eng die Regionalliga ist, sah man in diesem Match. Arolsen ging mit zwei bärenstarken Passen von 59 und 58 Ringen 4:0 in Führung und hatte somit drei Sätze, um das Match zu entscheiden. 52 Ringe in Satz drei reichten für einen weiteren Satzpunkt. Blieben noch zwei Möglichkeiten. Die erste vergaben die Residenzstädter mit 55:58 Ringen, aber dann gelang die Überraschung – mit 57:51 holten sich der SV die Punkte vier und fünf an diesem Tag – ein gutes Gefühl zur Halbzeit.

Bocholt überrascht ausgerechnet gegen SV Arolsen

Direkt nach der Pause gewann der SV mit 6:0 gegen Masa BSC Mühlheim – weitere Punkte gegen den Abstieg waren gesichert. Es folgte aber gegen Bocholt eine Überraschung: Das bis dahin schwach aufgetretene aus dem Westmünsterland mobilisierte alle Kräfte und schoss seine beste Serie des Tages ausgerechnet gegen Arolsen, das glatt mit 0:6 verlor.

Das folgende letzte Match gegen Barop musste nun unbedingt gewonnen werden, um den Abstand nach unten zu wahren und den nach oben nicht zu groß werden zu lassen. Coach Petra Heimbeck vertraute weiter dem bisher erfolgreichen Trio. Und die drei machten es noch einmal spannend, benötigte wieder die volle Distanz. Vor dem fünften Satz stand es 5:3 für den SVA und ein Punkt war schon einmal sicher. Für Barop ging es schon fast um Sein oder nicht Sein, denn bei einem Verlust des Match würde der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz schon auf sieben Punkte anwachsen. Während Arolsen dem Druck gewachsen war und eine solide 53 errang zeigte Barop Nerven und produzierte gerade einmal 44 Ringe.

„Das 7:3 gegen die Dortmunder lässt uns beruhigt in den nächsten Wettkampftag Anfang Februar in Kassel gehen“ sagte Petra Heimbeck zur guten Ausgangsposition. (red)

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