Goddelsheim in Gilsa – Altenlotheim will seinen Lauf krönen

Gruppenliga: Kehrt die Leichtigkeit ins Wildunger Spiel zurück?

Noch einmal alles reinhauen wollen Tom Windhausen (Bad Wildungen, links) und Niklas Göbel (Goddelsheim/Münden) am Sonntag mit ihren Gruppenligateams.
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Noch einmal alles reinhauen wollen Tom Windhausen (Bad Wildungen, links) und Niklas Göbel (Goddelsheim/Münden) am Sonntag mit ihren Gruppenligateams.

Nach allen anderen heimischen Ligen sagen an diesem Wochenende auch die Fußballer der Gruppenliga dem zweiten Coronajahr lebwohl.

Für die SG Bad Wildungen ist ein Erfolgserlebnis zum Halali dabei bedeutend wichtiger als für die SG Goddelsheim/Münde und den auf Platz vier emporgestiegenen TSV Altenlotheim. Der spielfreie TuSpo Mengeringhausen muss unabhängig von anderen als Schlusslicht überwintern.

Bad Wildungen/Friedrichstein – TSV Mengsberg. Ausgelassene Stimmung herrschte nach dem verdienten Auswärtssieg in Goddelsheim auch noch beim Dienstag-Training in Wildungen. Es war der erste Sieg unter Neu-Trainer Jan Leimbach, der aber weiß, dass allzu langes Zurückblicken nichts bringt. Er fordert, den Fokus auf das am Sonntag bereits um 14.30 Uhr beginnende Heimspiel gegen Mengsberg zu legen und die Sinne zu schärfen.

„Der Sieg war enorm wichtig für den Glauben an die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. Ich hoffe jetzt auf mehr Leichtigkeit und bessere Chancenverwertung, denn wir hätten zwischenzeitlich deutlicher führen müssen“, sagt Leimbach. Dass Mengsberg seine letzten beiden Spiele verloren hat und auf Rang fünf abgerutscht ist, spielt für ihn keine Rolle. Aber er ist überzeugt, dass die Schwälmer nicht unschlagbar sind. Das Ziel der SG ist ein Sieg. Macht Sinn. Damit könnten sie nach der roten Laterne auch den Platz unter dem Strich loswerden.

Freude macht dem Coach die Formkurve von Spielern wie Florian Bruder, Eugen Ruf, Almedin Zahovic und Johannes Süring. Bei diesen zeige sie nach oben, so Leombach, der dem „Unterschiedsspieler“ Kevin Wathling nach langer Verletzung wohl einen Kurzeinsatz gibt. Janis Schuldt und Iven Krüger stehen hingegen nicht zur Verfügung.

Goddelsheim/Münden: Trainer Fresen erwartet Reaktion

Neuental/Jesberg – Goddelsheim/Münden. Jens Fresen brauchte doch einige Tage, um die enttäuschende Heimniederlage gegen Bad Wildungen zu verdauen. „Unabhängig davon, dass die Einstellung nicht gepasst hat, haben die einfachsten Automatismen nicht funktioniert. Das müssen wir besser machen“ sagt der Trainer der SG Goddelsheim/Münden.

Die rangiert vier Punkte vor dem letzten Gegner des Jahres, der lange Zeit ganz hinten stand, aber zuletzt etwas an Boden gewann – unter anderem durch das jüngste 1:0 im Kellerderby beim SC Edermünde. „Neuental hat am letzten Sonntag gewonnen und wird sicherlich mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Das ist mir aber egal, nach dem letzten Spiel erwarte ich eine Reaktion von meinem Team. Das sind wir auch unseren Fans schuldig“, sagt Fresen vor dem Spiel in Gilsa.

Statistisches: Während die SG NeuentaI mit 37 Gegentoren nur Mengeringhausen und Altenlotheim in dieser Statistik hinter sich hat, verfügen die Lichtenfelser über den drittbesten Ligasturm. Doch ausgerechnet der beste Angreifer Mirco Grosche (Gelb-Rot-Sperre) wird fehlen, eventuell auch die angeschlagenen Marcel Fernandes und Michael Kuhnhenne.

Altenlotheim: Sieg wäre Krönung des goldenen Herbstes

Altenlotheim – Edermünde. Bereits am Samstag (17 Uhr) ertönt am Oberbach der letzte Anpfiff einer Hinrunde, in der der TSV Altenlotheim inzwischen eine imponierende Erfolgsserie hingelegt hat. Seit 25. September (0:7 in Wabern) hat Altenlotheim nicht mehr verloren und in dieser Zeit 16 Punkte geholt. Nur der damalige Gegner (17) schaffte mehr.

Anders gesagt: Sieben Pflichtspiele in Folge ist das Team von Robin Wissemann unbesiegt. Die Zeichen auf einen Ausbau der Bilanz stehen gut – Edermünde musste zuletzt einen starken Abwärtstrend hinnehmen, besetzt mit 15 Punkten einen direkten Abstiegsplatz.

Doch der TSV-Spielertrainer warnt: „Ich finde die negative Serie der Edermünder gefährlich, weil sie gegen uns punkten müssen und besser sind als ihr Tabellenplatz.“ Wissemann hofft auf drei Zähler, „damit wir uns weiter von hinten absetzen und ganz beruhigt in die Winterpause zu gehen können.“ Fehlen wird den Gastgebern zumindest Fabian Erber, der gegen Mengeringhausen einen Ball aufs Ohr bekam und sich dabei das Trommelfell gerissen hat.  (dv/bb)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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