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Neustart für Korbach, Personalpuzzle in Külte und Wildungen

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Reichlich Lust auf Zweikämpfe und Torwürfe haben Korbachs Handballer um Marc Wilke (rechts), die seit 25. September nicht mehr gespielt haben. Markus Seifert (links) spielt mit der HSG Baunatal II morgen in Külte vor.
Reichlich Lust auf Zweikämpfe und Torwürfe haben Korbachs Handballer um Marc Wilke (rechts), die seit 25. September nicht mehr gespielt haben. Markus Seifert (links) spielt mit der HSG Baunatal II morgen in Külte vor. © Artur Worobiow

Während in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen am Wochenende Waldecks Teams pausieren, sind bei den Männern nach längerer Zeit mal wieder alle drei heimischen Mannschaften im Einsatz.

Korbach - Am meisten freut sich der TSV Korbach, wenn am Samstag bei der HSG Reinhardswald angepfiffen wird, denn das letzte Spiel der Hansestädter datiert vom 25. September. Der TV Külte musste zuletzt in Korbach passen und hat auch vor dem Heimspiel gegen die HSG Baunatal II Löcher im Kader zu stopfen. Gleiches gilt für die HSG Bad Wildungen, die zuhause am Sonntag auf die HSG Fuldatal trifft.

Reinhardswald – Korbach (Sa., 19 Uhr). Für Robert Müller ist die Auswärtspartie nach vier Wochen spielfreier Zeit ein Neustart in die Saison. Zufrieden war der Korbacher Trainer mit den vielen Spielabsagen und Verlegungen nicht, dazu kam die Schwierigkeit, die Spannung im Training aufrecht zu erhalten.

Der Gegner beim Neustart ist zudem ein nicht gerade beliebter in der Kreisstadt: Reinhardswald gilt als unbequeme Mannschaft, die robust zu Werke geht und vor allem zu Hause eine Macht ist. Dennoch fährt Korbach nach Trendelburg, um zu gewinnen, denn in der Tabelle will sich der TSV nach oben orientieren. „Und dafür brauchen wir die beiden Punkte“, stellt Müller klar.

Er fordert von seinem Team, den Kampf in Abwehr und Angriff anzunehmen. „Dafür müssen wir im Kopf bereit sein. Wir müssen dahin gehen, wo es weh tut.“ Er bangt noch um den Einsatz von Ron Alscher, Marko Rummel, Malte Urban und Raphael Harbecke, die alle angeschlagen sind. Müller: „Ich hoffe, dass der ein oder andere von ihnen spielen kann.“

Külte – Baunatal II (Sa., 19.15 Uhr). Die personelle Situation ist besser, aber noch immer nicht gut bei den Nordwaldeckern. Trainer Carsten Neumann bereiten Verletzungen und Urlaube derzeit Kopfzerbrechen: Max Knopp, Christian Gohl und Johannes Wachs sind verletzt, Keeper Maurice Voyé ist beruflich verhindert und Hendrik Fingerhut aus privaten Gründen nicht dabei, wenn es am Samstag in der Nordwaldeckhalle gegen die HSG Baunatal II geht. Immerhin, so Neumann: „Alle anderen sind da, Stand heute.“

Neumann: Eine Chance nur mit weniger Fehlern

Einfach wird es so oder so nicht werden: Der Rangzweite Baunatal II hat fünf Siege in sechs Spielen gefeiert, Külte erst einen Erfolg verbucht. Neumann glaubt aber an die Qualität seiner Mannschaft und eine Chance auf den zweiten doppelten Punktgewinn, doch der TVK ist Außenseiter.

„Nichtsdestotrotz wollen wir so gut wie möglich trainieren und versuchen, auch gegen Baunatal II zu gewinnen. Dazu müssen wir in der Abwehr dagegenhalten und im Angriff konzentriert agieren, wenige Fehler machen. Dann haben wir auch da eine Chance.“

Wildungen/Friedrichstein/Bergheim – Fuldatal/Wolfsanger (So., 18 Uhr). Den Wildungern stehen komplizierte Zeiten bevor. Mit Jan und Justus Krathge fehlen zwei Stammkräfte während der Woche beim Training. Für die Brüder geht die Uni wieder los, entsprechend stehen sie erst am Wochenende zur Verfügung. Das gleiche gilt für Moritz Jungermann, auch der Rechtsaußen wird nicht trainieren können.

Martin Lambrecht, der als Spielertrainer einspringt, da Sebastian Wrzosek (Urlaub) nicht dabei sein kann, weiß, was ihn im Heimspiel gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger II in der Sporthalle der Gesamtschule Edertal erwartet: „Die spielen schnellen Handball, da müssen wir gegenhalten.“ Trotz der schwierigen Bedingungen gibt es laut Lambrecht eine klare Vorgabe: „Wir gehen auf Sieg. Der Wille ist da.“  (gos/tsp)

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