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Bad Wildunger wollen im Topspiel effektiv sein, Külter hoffen auf zweiten Sieg

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Viel Arbeit wartet auf die Wildunger Defensive. Hier wollen HSGler Jan Krathge (links) und Justus Krathge (verdeckt) Kültes Sven Ammenhäuser stoppen.
Viel Arbeit wartet auf die Wildunger Defensive. Hier wollen HSGler Jan Krathge (links) und Justus Krathge (verdeckt) Kültes Sven Ammenhäuser stoppen. © Jens Kaliske

Nur zwei von drei Waldecker Mannschaften sind am zweiten Rückrunden-Spieltag der Handball-Bezirksoberliga Männer im Einsatz.

Die HSG Bad Wildungen rüstet sich für das Topspiel bei der HSG Lohfelden. Der TV Külte empfängt unter ungünstigen Vorzeichen die zweite Mannschaft der HSG Baunatal. Der TSV Korbach hat sein Spiel verlegt.

Külte – Baunatal II (Samstag, 19.15 Uhr). Das erste Heimspiel der Rückrunde gegen die drei Punkte und zwei Plätze besser postierten Baunataler wird kein leichtes für die Külter. Denn die Ausgangslage könnte besser sein beim TVK: Bei Aaron Fuchs, Bernhard Schwiddessen, Stefan Fritsch und Stefan Stein steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz am Samstag. Entsprechend war auch die Trainingsbeteiligung.

Die Punkte sollen aber dennoch in der Nordhessenhalle bei den Waldeckern bleiben, wenn es nach Sigurd Wachenfeld geht. Für Kültes Trainer war der Jahresauftakt – das 31:33 in Bad Wildungen – auch ohne Punkte ein „rundum erfreulicher Abend“, da einiges geklappt habe: Die 5:1-Abwehr hat funktioniert, die sogenannten einfachen Tore, die laut Wachenfeld zumeist aber gar nicht so leicht seien, wurden eiskalt genutzt und die Einstellung hat gestimmt. „Das Spiel gegen Wildungen war ein gefühlter Sieg. Nur am Eins-gegen-eins-Verhalten müssen wir noch arbeiten, das wird im Training vertieft“, so Wachenfelsd „Zeugnis“. Er möchte nun den Rückenwind aus diesem letzten Spiel mitnehmen.

Seine Abwehr will der TVK-Trainer auch nochmal sensibilisieren für die Offensive der Baunataler, die mit ihren Laufwegen und dem Zug zum Tor nicht leicht zu stoppen seien. „Dieser Stärke der Baunataler sind wir uns bewusst. Wir müssen besser stehen und die Kreise eng machen“, so Wachenfeld, dessen Team nicht Favorit ist, aber auch keinen Grund hat, sich zu verstecken.

Lohfelden/Vollmarshausen – Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim (So., 16.30 Uhr). Eine interessante Partie um die Tabellenführung steigt am Sonntag in der Sporthalle Sensenstein: Zum einen trofft der Erste auf den Zweiten der Tabelle, zum anderen messen sich zwei Teams, die beide einen Punktabzug wegen Nichterfüllen des Schiedsrichtersolls kompensieren müssen. So gesehen wird das Spitzenspiel vor allem für die Wildunger nicht unwichtig, denn einen Platz unter den ersten Vier, mit dem man der Abstiegsrunde entginge, ist noch lange nicht sicher.

Bad Wildungen hat das Derby gegen Külte zwar 33:31 gewonnen, Harald Meißner war aber eher unzufrieden. Es habe an Konstanz gemangelt, monierte der HSG-Trainer, der sich das dieses Mal anders vorstellt: „Der Schlüssel wird in der Chancenverwertung liegen.“

Das Hinspiel hat der Aufsteiger aus Wildungen mit 22:31 deutlich verloren. „Ich selbst habe 15 gezählt, offiziell waren es wohl 19 freie Bälle, die wir verworfen haben.“ Das muss sich ändern, wenn die zwei Punkten mit nach Wildungen kommen sollen. Das das möglich ist, hat der TSV Korbach vor Weihnachten bewiesen, als er beid er HSG Lohfelden 30:28 triumphierte.

Meißner weiß genau, wen sein Team am Sonntag vor der Brust hat. „Lohfelden gehört auf jeden Fall zu den eingespielten Mannschaften in der Liga. Das ist etwas, das sie uns voraushaben.“ Andererseits sieht er keinen Grund, sich zu verstecken und lobt die Einstellung seiner Mannschaft, die trotz einiger Ausfälle gut trainiert hat. „Die Lehre aus dem letzten Spiel und der Hinrunde haben wir gezogen, am Wochenende werden wir das umsetzen.“ (gos)

Korbacher Spiel in Wehlheiden verlegt

Korbach – Schon vorige Woche sah es nicht gut aus im Kader der Handballer des TSV Korbach. Ohne etatmäßigen Torwart und mit einigen angeschlagenen Spielern absolvierte das Bezirksoberligateam das Spiel gegen die HSG Zwehren/Kassel, und der Glaube, auch so stark genug zu sein, wurde nicht Realität – 29:31 verloren die Korbacher und bangen um Platz vier. „Der Kader ist noch einmal mehr zusammengeschrumpft“, berichtete Trainer Robert Müller von weiteren Verletzungsproblemen im Team. Auch ein Torwart fehlt weiterhin. So entschlossen sich die Hansestädter, diesmal doch eine Verlegung anzustreben.

Müller ist den Wehlheidern dankbar, dass sie dem zugestimmt haben – was nicht selbstverständlich ist, denn die TG hat wegen Coronafällen im Team bereits in der Hinrunde zwei Spiele nicht austragen können und ist nun mit drei Partien im Rückstand. Nach Verlustpunkten ist Wehlheiden aktuell Erster der Tabelle, aber die drei „Hängepartien“ unter der Woche wollen freilich erst einmal gespielt werden. Neuer Termin für das Spiel gegen Korbach ist Donnerstag, 10. Februar. (schä)

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