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HSG Twistetal hat die Aufstiegsrunde vermutlich verspielt

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Handballer mit Ball zwischen zwei Gegenspielern, die ihn attackieren
Gebremst im Vorwärtsdrang: Johannes Happe wird von den Dittershäusern Finn-Max Poppenhäger und Julian Braun (8) aufgehalten. © Werner Spitzkopf

Wieder eine Heimniederlage: Die Handballer der HSG Twistetal müssen die Aufstiegsrunde der Landesliga Nord abhaken.

Mühlhausen - Nach dem 24:29 (8:16) gegen die TSG Dittershausen, die dritte Heimpleite der Saison, besteht für das Team von Trainer Steffen Fingerhut allenfalls noch eine rechnerische Chance, unter die besten drei ihrer Gruppe zu kommen.

„Wir haben auch heute wieder zu viele freie Chancen nicht genutzt, teilweise in der Vorbereitung die Kreuzung nicht mit ausreichender Dynamik gespielt“, erklärte Fingerhut nach der sechsten Niederlage der Spielzeit ziemlich bedient. „Enttäuschend war auch, dass wir die guten Trainingsleistungen von Mittwoch und Freitag nicht im Spiel umsetzen konnten“, fügte er hinzu.

HSG Twistetal schon zur Pause entscheidend zurück

Die Gastgeber, die im Feld erneut auf Lars Fingerhut (private Gründe) verzichten mussten, fanden vor allem im ersten Abschnitt nicht zu ihrem Spiel. Den frühen 0:3-Rückstand konnten Joshua Sturm (2) und Andre Krouhs bis zur 7. Spielminute noch egalisieren.

Bis zum 5:7 durch den Strafwurf von Johannes Happe (15.) hielten die Twistetaler Anschluss. Da ihnen danach bis zur Pause noch ganze drei Treffer gelangen und die Abwehr die Ballführer der TSG im Neun-Meter-Raum nicht ausreichend störte, setzte sich das Gästeteam von Sead Kurtagic bis zur Halbzeit schon fast vorentscheidend ab.

Nach der Pause steigerten sich die Hausherren zwar offensiv, doch die große Aufholjagd fand nicht statt. Dafür agierte Dittershausen zu stabil. Fingerhut versuchte, wie auch schon zuvor, mit verschiedenen offensiveren Abwehrformationen Ballverluste der TSG zu provozieren. Zu mehr als einer Resultatsverbesserung gegen Ende – 7:5 in den letzten zwölf Minuten – reichte es aber nicht.

Jetzt für die Abstiegsrunde punkten

„Hätten wir in den ersten 50 Minuten mit der Einstellung der Schlussphase operiert, wäre ein anderes Ergebnis möglich gewesen“, meinte Fingerhut nach der bitteren Heimpleite seiner Mannschaft. Diese muss sich jetzt auf die Abstiegsrunde konzentrieren.

In den Spielen gegen den VfB Bettenhausen (18:32 bei Tabellenführer HSG Baunatal) in zwei Wochen und die SHG Hofgeismar/Grebenstein (25:34 in Fuldatal) kann sie möglicherweise vier Pluspunkte für die Playdowns sammeln. Das ist dann der Fall, wenn Dittershausen den gerade eroberten dritten Platz verteidigt. Gleichzeitig wären dann die beiden Zähler futsch, die die HSG im Hinspiel in Dittershausen geholt hatte. (Frank Schmidt)

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