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Handball: HSG Twistetal geht wieder leer aus in Bettenhausen

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Andre Krouhs (rechts), vom Gegenspieler angegriffen
Überzeugte mit neun Treffern: Andre Krouhs (rechts), gemeinsam mit Torben Bender bester Twistetaler Werfer. (Archivfoto) © Spitzkopf, Werner

Die Zeit war wieder nicht reif für die HSG Twistetal. Obwohl der heimische Handball-Landesligist nie mit mehr als vier Toren in Rückstand lag, ging er beim VfB Bettenhausen abermals leer aus.

Bettenhausen - Die Viktoria gewann das erwartet kampfbetonte Spiel letztendlich mit 34:32 (13:11) verdient. Die HSG fiel mit dieser zweiten Saisonniederlage auf Platz sechs zurück und musste Bettenhausen in der Tabelle an sich vorbeilassen.

Ärgerlich war für Trainer Steffen Fingerhut, dass sich die Begegnung wie erwartet entwickelte, aber seine Mannschaft nicht in der Lage war, die im Training besprochene Spieltaktik umzumünzen. „Es ist für mich schwer zu verstehen, wie Spieler ihre Linie, die seit Jahren steht und funktioniert, einfach so verlassen können“, machte sich der Frust bei Fingerhut breit.

FIngerhut: Im Kopf nicht bereit für das schwere Spiel

Sein Team sei zu keiner Zeit mental auf der Höhe und vom Kopf her nicht bereit für das schwere Spiel gewesen, sagte der Coach. Die Mannschaft sei unter ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten geblieben. Einen Vorwurf konnte er ihr immerhin nicht machen: nicht bis zur letzten Minute gekämpft zu haben.

Positiv hervorzuheben waren die Leistungen von André Krouhs und Torben Bender auf der rechten Seite. Diese Aktivposten hielten die Gäste mit jeweils neun Treffern im Spiel. Bender war es außerdem, der die HSG ihre letzte Führung der Partie besorgte – zum 3:2 in der 8. Minute.

In der zweiten Halbzeit war Twistetal wiederholt bis auf ein Tor dran, und Nils Pohlmann gelang zum 21:21 sogar der Ausgleich (43.). Mit drei Treffern in Folge zog Bettenhausen aber prompt wieder weg.

Keine Abwehrvariante der HSG fruchtet so richtig

Das Hauptmanko war insgesamt die Abwehr. Ob im 5:1- oder 6:0-Verbund oder gar mit Manndeckung gegen den Spielmacher, keine Variante fruchtete so richtig. Bettenhausen hatte stets eine Lösung parat. Besonders die Achse aus Rückraum Mitte und Kreisläufer kostete die HSG ständig Vorteile, wenn nicht am Ende das Spiel.

Kein bisschen leichter wird die nächste Hausaufgabe der Twistetaler: Am kommenden Samstag gastiert der Tabellendritte VfL Wanfried in Mühlhausen. Foto: hsg

Tore für Twistetal: Fait 1, Happe 4, Krouhs 9, Bitter 1, Köhne 2, Pohlmann 2, Heß 1, Sturm 3, Bender 9.

Von Heike Saure

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