HSG empfängt Baunatal

Handball: Knaller zum Landesliga-Auftakt für Twistetaler Männer

Porträtbild von Handballer Nils Pohlmann von der HSG Twistetal
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Nils Pohlmann fehlt der HSG Twistetal zum Auftakt.

Während die HSG-Frauen erst in einer Woche beginnen, geht es für die Handball-Männer der HSG Twistetal an diesem Samstag los – und gleich richtig in die Vollen.

Mühlhausen – „Für ein Abtasten aufgrund der langen Pause ist keine Zeit. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und den Gegner zwingen, sich unserem Spiel anzupassen.“ Steffen Fingerhut, Trainer der Männer der HSG Twistetal, gibt vor der Saisonpremiere die Richtung für seine Jungs unmissverständlich vor. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, ist allen HSG-Akteuren klar. Denn am Samstag (19.15 Uhr) gibt Top-Landesligist HSG Baunatal seine Visitenkarte in der Mühlhäuser Mehrzweckhalle ab.

Da sich beide Mannschaften aus einer Reihe von Punkt- und Trainingsspielen kennen, verwundert es nicht, dass man sich mit großem Respekt begegnet. Für Fingerhut ist das Team von Ex-Profi Mike Fuhrig neben dem Hünfelder SV aus der Gruppe Nord 2 Topfavorit für den Aufstieg in die Oberliga.

HSG Twistetal: Trainer Fingerhut hält Sieg für machbar

Selbst wenn bei den Gästen mit Jonas Kutzner (Knieverletzung) und Jannik Käse (Faserriss) zwei Stützen fehlen, so verfügen sie immer noch über einen starken Kader. In Max Henkel, einem der besten Keeper der Liga, Routinier Tobias Oschmann und Shooter Tim Range verfügen sie über weitere Spieler, die mit ihrer Klasse enge Partien mitentscheiden können. „Zudem soll Christian Vogt auf der Rückraum-Mitte-Position trotz Trainingsrückstands als Lenker die Fäden ziehen.“ skizziert Fuhrig die Bedeutung seines Spielmachers.

Die Gastgeber, die wegen einer Bänderverletzung auf Abwehrchef Nils Pohlmann verzichten müssen, wissen, dass ein konzentriertes Angriffsspiel mit konsequenten Abschlüssen entscheidend sein dürfte – der Gegner zählt schließlich zu den konterstärksten Teams beider Landesliga-Gruppen.

Eine aufmerksame Rückzugsphase ist daher notwendig, um den Baunatalern keine einfachen Tore zu schenken und sie unter 30 Treffern zu halten. Das würde die Chancen auf den angestrebten Sieg erhöhen. „Zum Start der neuen Saison wollen wir unbedingt zwei Punkte, um einen positiven Einstand ins Handballjahr zu haben. Mit Entschlossenheit, Kampfkraft und unbändigem Willen ist dieses Vorhaben definitiv möglich“, sagt Trainer Fingerhut, der neben einer stabilen Abwehr eine gute ausgeglichene Leistung aller Spieler über 60 Minuten fordert. (Frank Schmidt)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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