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Handball: Korbach ist bei der HSG in Bergheim auf Revanche aus

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Leon Thomas im Abschluss gegen die Korbacher Till Westmeier (links) und Kevin Scholz (77). Jan Appel beobachtet.
Tore satt gab es beim 44:34-Sieg der HSG Bad Wildungen gegen den TSV Korbach Ende Januar zu sehen.Hier versucht sich Leon Thomas im Abschluss gegen die Korbacher Till Westmeier (links) und Kevin Scholz (77). Jan Appel beobachtet. © Artur Schöneburg

Bevor der Handball in die Weihnachtspause geht, stehen Waldecks Bezirksoberliga-Männer noch einmal auf dem Parkett. Ein Derby ist auch dabei.

Korbach - Die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim und der TSV Korbach treffen sich zum Jahresabschluss am Samstag. Der TV Külte schließt die Hinrunde an diesem Freitag mit dem Heimspiel gegen die HSG Reinhardswald ab.

HSG Bad Wildungen – Korbach (Sa., 18 Uhr, Großsporthalle Gesamtschule Edertal). Auf dem Papier eine ausgeglichene Begegnung. Der Tabellensechste empfängt den Fünften, beide Mannschaften gewannen bisher sechs Partien und weisen fast das gleiche Torverhältnis (TSV +8, HSG +7) vor. Sebastian Wrzosek sieht gleichwohl leichte Vorteile bei den Korbachern.

„Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch“, sagt der Trainer der Gastgeber. Zur Bestbesetzung fehlen ihm Martin Lambrecht, Simon Riedesel und Jan Appel, die verletzt seien. Zudem setzt Wrzosek hinter den Einsatz von Tormann Lukas Goethe ein dickes Fragezeichen.

Grundsätzlich freue er sich aber sehr auf das Derby, sagt der HSG-Coach. Wrzosek hat sechs Jahre lang beim TSV gespielt und kennt noch viele Spieler, mit denen er eine Menge erlebt habe. Folglich weiß er um die Stärken der Gäste und versucht sein Team auf TSV-Leistungsträger wie Ron und Dave Alscher, Kevin Scholz oder Lukas Westmeier einzustellen.

Nicht ganz so gravierend ist die Lage beim spielenden Personal des Gegners, doch auch TSV-Trainer Robert Müller muss auf Spieler verzichten: Abd Alkader Altaweel und Melvin Trapp werden verletzt fehlen. Entscheidende Vorteile erkennt Müller weder bei seinem Team noch beim Gastgeber.

Er schätze Wildungen mit seiner gutbesetzten Bank stark ein und sei angetan von der Entwicklung der HSG unter Wrzosek: „Wir werden da auf einen absolut ebenbürtigen Gegner treffen. Ein entscheidender Faktor wird sicher auch die Tagesform sein.“

Für Müller ist die Begegnung auch deshalb keine wie jede andere, weil ihn mit Sebastian Wrzosek eine langjährige Freundschaft verbindet. Beide stehen sich zum ersten Mal als Trainer gegenüber. „Vor und nach dem Spiel werden wir bestimmt auch zusammen lachen“, erwartet Müller. In den 60 Minuten dazwischen werde er aber keine Kompromisse eingehen, um die beiden Niederlage gegen die HSG aus der vergangenen Saison (24:29 und 34:44) vergessen zu machen.

Külte – Reinhardswald (Fr., 19.30 Uhr, Nordwaldeckhalle). Mit einem Sieg über Reinhardswald würden die Külter den Abstand zum Tabellenkeller vergrößern und einen direkten Rivalen weiter hinter sich lassen. Die Gäste weisen bei einem Spiel weniger auch zwei Pluspunkte weniger vor als ihr Gastgeber. Allerdings haben sie nach einem guten Start mit 6:2 Zählern nur noch eins ihrer letzten sieben Spiele gewonnen.

Ein Selbstläufer für Külte wird die Partie dennoch nicht. Die HSG sei ein unangenehmer Gegner, sagt Trainer Carsten Neumann, um zu ergänzen: „Schlagbar ist allerdings jeder in dieser Liga.“ Dass 9 der 14 Mannschaften zwischen vier und sechs Siegen auf dem Konto stehen haben, spricht für eine relativ ausgeglichene Runde.

Ein Mittel gegen den erfahrenen Gast könnten in den einfachen Toren über Tempogegenstöße liegen. Auf der anderen Seite hat sich an Kültes personeller Situation nicht sonderlich verbessert. Maurice Voyé und Christian Gohl werden als Langzeitverletzte schmerzlich vermisst, hinter dem Einsatz von Maximilan Wachenfeld steht ein großes Fragezeichen. Zudem fehlt Stefan Fritsch erkrankt. (Lukas Goos)

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