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Handball: Külte geht auch gegen HSG Hofgeismar spät k.o.

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Maximilian Wachenfeld (TV Külte) hat sich gegen die Gästespieler Tobias Gemmecker (links) und Eike Hickl durchgesetzt.
Augen auf und durch: Maximilian Wachenfeld (TV Külte) hat sich gegen die Gästespieler Tobias Gemmecker (links) und Eike Hickl durchgesetzt. © Werner Spitzkopf

Rückschlag für den TV Külte: Mit 31:34 (14:17) gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein quittierte der Handball-Bezirksoberligist seine dritte Heimniederlage der laufenden Saison.

Külte - Carsten Neumann wollte sich mit dem Ergebnis nicht recht abfinden. „Ein Remis wäre auch gerecht gewesen“, meinte der Külter Trainer. Seine Mannschaft lieferte dem bisherigen Tabellennachbarn in der ersten Viertelstunde eine ausgeglichene Partie (6:6/15.). Dann begannen sich die Gäste Tor um Tor abzusetzen.

Auslöser war eine Auszeit der HSG, deren Trainer Douglas Träder eine taktische Umstellung vornahm, die die Külter fortan vor große Schwierigkeiten stellte: Hofgeismar/Grebenstein trat offensiv nun variabler auf, variierte das Positionsspiel und traf zuverlässig.

TVK verspielt Drei-Tore-Führung in den letzten zehn Minuten

Nach Wiederbeginn stellten sich die Gastgeber besser auf den Gegner ein, und in der 35. Minute glich Sven Ammenhäuser erstmals nach dem frühen 6:6 wieder aus (18:18). Eine Zeitlang schien die Wende möglich, denn über 21:20 (37.) und 24:22 (41.) schafften die Külter eine Führung mit vier Toren (27:23); knapp zehn Minuten vor dem Ende lagen sie immerhin noch mit 28:25 vorn.

Dann hatten Spieler und Zuschauer in der Nordwaldeckhalle ein Déjà-vu: Die Gäste nahmen wieder eine Auszeit und kamen wie ausgewechselt zurück aufs Parkett. In der 55. Minute stellte ihr bester Werfer Felix Köster, insgesamt achtmal erfolgreich, auf 29:29. Külte verlor nun den Zugriff und nachdem Sven Häring noch eine Zeitstrafe kassiert hatte (57.) auch die Begegnung.

Für Neumanns Geschmack fiel die Niederlage am Ende zu hoch aus. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen“, sagte der TVK-Trainer zwar, zeigte sich aber gleichzeitig mit der Leistung des Schiedsrichters unzufrieden, der bei 50:50-Entscheidungen häufiger gegen den TVK und allgemein inkonsequent gepfiffen habe.

Tore für Külte: Fabian Stein 4, Kann 6, Ammenhäuser 7/4, Schwiddessen 2, Wachs 6, Häring 2/1, Stefan Stein 1, Wachenfeld 3. (gos)

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