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Külte holt sich zwei wichtige Punkte gegen Ahnatal/Calden

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Stefan Fritsch (Külte) hat seine Gegenspieler Kevin Schuldes (verdeckt) sowie Ole Kraus hinter sich gelassen und nun freie Bahn.
Durchgetankt: Stefan Fritsch (Külte) hat seine Gegenspieler Kevin Schuldes (verdeckt) sowie Ole Kraus hinter sich gelassen und nun freie Bahn. © Werner Spitzkopf

Wertvoller Sieg für die Handballer des TV Külte in der Bezirksoberliga: Durch das 30:28 (14:13) gegen die HSG Ahnatal/Calden nehmen die Waldecker zwei weitere Punkte mit in die Abstiegsrunde.

Külte - „Sehr knapp, sehr spannend, sehr hektisch“, so fasste der Külter Trainer Sigurd Wachenfeld das Kellertreffen der Gruppe 1 zusammen. Zum nervösen Beginn passte, dass die Schiedsrichter schon nach 30 Sekunden einen Siebenmeter gegen die Gäste verhängten – den Sven Ammenhäuser prompt verwarf.

Auf der anderen Seite machte es Domenic Bier nicht besser (3.). Eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe gegen den TVK (38.), neun Zeitstrafen und eben so viele Siebenmeter gegen den hart zupackenden Gast, der selbst seine zwei Strafwürfe verwarf, prägten die Partie in der Folge ebenfalls.

„Trotz einiger komischer Situationen hinsichtlich der Entscheidungen vom Schiedsgericht haben wir uns nicht aus dem Konzept bringen lassen“, sagte Wachenfeld. Er lobte vor allem auch die jungen Spieler, die herausragende Leistungen gezeigt hätten. Jedoch habe die ganze Mannschaft „einfach hervorragend funktioniert und alle haben individuell überzeugt“. Deshalb wollte er einzelne Akteure nicht herausheben.

Gleich nach der Pause dreht Ahnatal/Calden die Partie

Külte dominierte die erste Halbzeit des Spiels weitgehend, führte meist und lag immer mal wieder mit bis zu drei Toren vorn – zuletzt vor der Pause beim 14:11 durch Ammenhäuser (27.).

Nach Wiederbeginn drehte die HSG ihren knappen Rückstand bei Halbzeit und erspielte nun ihrerseits eine Führung mit bis zu drei Treffern – zuletzt als Maximilian Wachenfeld und Stefan Fritsch gleichzeitig eine Zeitstrafe verbüßten.

Für Wachenfeld ein Knackpunkt der Begegnung: „Trotz doppelter Unterzahl sind wir am Ball geblieben und haben uns nicht unterkriegen lassen. Das war absolut entscheidend für unser Spiel.“ Die Unterzahl habe dem Team „irgendwie Aufwind gegeben“. Hinzukomme, dass sich die jungen Spieler nicht von der hart agierenden Abwehr der Gäste hätten beeindrucken lassen.

Wachenfeld würdigt „Jetzt-erst-recht-Haltung“ als entscheidend

Kritisch konstatierte Wachenfeld die wiederholten Momente mangelnder Konzentration und die vielen Tore nach Tempogegenstößen. „Da hat uns die Konsequenz gefehlt. Aber diese Jetzt-erst-recht-Mentalität, die wir mit der doppelten Unterzahl entwickelt haben, die hat uns gerettet.“

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss brachte Ammenhäuser seine Farben erstmals wieder nach vorn (21:20). Erfolgsgewissheit hatten die Hausherren aber erst, als Maxi Wachenfeld in der letzten Minute auf 30:27 stellte. Da waren die „zwei so immens wichtigen Punkte im Abstiegskampf“ (Wachenfeld) wirklich im Sack.

Tore für Külte: Ammenhäuser 8, Fabian Stein 2, Fuchs 3, Fritsch 4, Wachenfeld 6, Stefan Stein 2, Wachs 5. (gos)

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