Landesliga: HSG startet zu Hause gegen Vellmar

„Auf den Punkt da sein“: Jetzt geht‘s auch für die Twistetaler Handball-Frauen los

Mehr als ein Jahr ist der letzte Wettkampf her: Svenja Isenberg wurde damals von Jeannine Daniel (links) und Melina Wilke (Dittershausen) in die Mangel genommen. Morgen beginnt dann für Twistetals Frauen die neue Saison.
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Mehr als ein Jahr ist der letzte Wettkampf her: Svenja Isenberg wurde damals von Jeannine Daniel (links) und Melina Wilke (Dittershausen) in die Mangel genommen. Morgen beginnt dann für Twistetals Frauen die neue Saison.

Ligaluft durften sie schon schnuppern – als Zuschauer bei den Vereins-Heimspielen voriges Wochenende. Das Kribbeln in den eigenen Fingern hat sich dadurch noch „verschlimmert“ bei den Frauen der HSG Twistetal.

Mühlhausen – Nach einer Vollgaswoche zuvor ging es in dieser Woche mit zwei Einheiten eher locker zu, wie Ufuk Kahyar berichtet. „Und jetzt kann’s losgehen“, sieht der neue Coach sein Team für einen Einstand in der Gruppe 1 der Landesliga Nord gerüstet.

Gleichwohl weiß der Twister, dass gute Eindrücke aus der Vorbereitung allein keinen Auftakt nach Maß bringen: „Erstmals Wettkampfbedingungen – das kann man mit der Vorbereitung nicht vergleichen. Jetzt müssen wir auf den Punkt da sein.“

HSG Twistetal: Frauen wollen Favorit Vellmar trotzen

Und das gilt in erhöhtem Maße für die Twistetalerinnen für das Heimspiel am Samstag (19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Mühlhausen) gegen den TSV Vellmar. Denn den zählt Ufuk Kahyar zu den Hauptanwärtern auf den Oberliga-Aufstieg. Umso größer war das Erstaunen darüber, dass die Vellmarer Frauen ihren Ligaauftakt am vergangenen Wochenende zu Hause gegen die HSG Wesertal in den Sand setzten.

Beim 22:24 mussten sie ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Vielleicht lag es daran, dass der Gegner eine recht neuformierte Truppe hat und das Zusammenspiel deshalb noch etwas hakt, mutmaßt Kahyar. „Aber Vellmar hat Spielerinnen mit Ober- und Drittligaerfahrung und ist ein echtes Kaliber“, sieht der HSG-Trainer seine Frauen eher in der Außenseiterrolle.

Und deshalb soll der Mühlhausen-Faktor helfen. Die Freude, wieder vor Fans zu spielen, ist riesig bei Twistetal: „Die Zuschauer sind unser achter Mann“, so Kayhar, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Was noch helfen soll: Extreme Konzentration sei nötig, sagt der Coach, der dem körperlich starker Gegner das eigene Spiel versuchen will, aufzuzwingen. „Dafür ist es aber wichtig, dass wir so wenige Fehler wie möglich machen.“ Dass das Team vielleicht erst einmal mit Nervosität zu kämpfen hat, verstehe er, sagt Kahyar: „Aber wir müssen das abschütteln.“ (Dirk Schäfer)

Lesen Sie auch: Saisonvorschau der Twistetaler Handballfrauen

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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