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Abwehr stark: Twistetalerinnen reichen 18 Treffer zum Heimsieg gegen Wesertal

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Handballerin ist Gegenspielerin enteilt und wirft den Ball vom Kreis in Richtung Torfrau; Szene aus dem Landesligaspiel Twistetal - Wesertal
Nicht immer ist der Weg so frei: Twistetals Alicia Scheele genießt hier den ungehinderten Wurf gegen Gästetorfrau Laura Aßhauer. Links Angela Keßeler. © Werner Spitzkopf

Auch mit nur 18 erzielten Törchen feierten die Handballfrauen der HSG Twistetal auch im zweiten Spiel der Landesligasaison einen Sieg. Weil sie in Halbzeit zwei dem Gegner nur sechs Törchen erlaubten.

HSG Twistetal – HSG Wesertal 18:15 (9:9). Hauptsache Heimsieg hieß das Motto aus Twistetaler Sicht nach der Heimpremiere. Die heimische HSG und Wesertal lieferten sich eine reine Abwehrschlacht – sieht man ja am Ergebnis. Es fielen wenige Tore, was Ufuk Kahyar, Coach der HSG Twistetal, mit einer bärenstarken Abwehrleistung seines Teams begründet: „Es war kein schönes Spiel, aber wir haben bei einem unangenehmen Gegner hinten wenig zugelassen.“

Wesertal sei eine spielstarke Mannschaft, schwierig in Schacht zu halten. Dies gelang am Samstag über mannschaftliche Geschlossenheit und eine herausragende Katharina Wieck im Tor. „Unser Problem war, dass wir bei Balleroberungen viele Chancen haben liegen lassen.“ Besonders in der ersten Hälfte habe man „die gegnerische Torhüterin gut warmgeworfen.“ Dies ist aber so ziemlich der einzige Kritikpunkt, den Kahyar an seiner Mannschaft festmacht. Die ersten zehn Minuten waren von Nervosität geprägt.

In Überzahl die Weichen auf Sieg gestellt

Verständlich beim ersten Heimspiel vor voller Hütte. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir Wesertal immer wieder dazu eingeladen, Tore zu werfen“, so Kahyar. Dadurch setzte sich Twistetal nicht ab, das Spiel blieb spannend. Dann war Halbzeit und ein einfaches Fazit zu ziehen aus Sicht der Gastgeberinnen: „Die Chancenauswertung muss besser werden.“

Und sie wurde besser. Zwar nicht signifikant, aber ausreichend. Als Wesertal in der 40. Minute eine Zwei-Minuten-Strafe bekam, roch Twistetal seine Chance und setzte sich durch Kim Sophie Hering (40., 44.), Alica Scheele (41.) und Hanna Happe (43.) ab. Beim Stand vom 16:13 war der Sack dann zu, obwohl die Anzeigetafel erst die 44. Minute anzeigte. „Wir hatten schon vorher nicht das Gefühl, dass wir hier verlieren werden“, fasst Kahyar zusammen. „Nach dieser Drangphase war es für uns dann klar.“

Beide Teams trafen noch je zwei Male ehe die Schlusszehnminuten anbrachen. Wesertal hatten kaum noch Torchancen, Twistetal ließ nichts mehr zu. „Besonders da hat man gemerkt, dass wir geschafft haben, was wir von Anfang an wollten: Dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, gibt sich Kahyar zufrieden. (luk)

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