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Ein leichter Jahresauftakt? Twistetal hat bei HSG Baunatal nichts zu verlieren

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Das wird hart: Bei Spitzenreiter Baunatal bestehen muss die HSG Twistetal um Torben Bender. Der wird in dieser Szene des Hinspiels von Tobias Oschmann gestört. Beobachter sind Tim Range und Luca Rietze sowie (hinten) der Twistetaler Jannik Bitter.
Das wird hart: Bei Spitzenreiter Baunatal bestehen muss die HSG Twistetal um Torben Bender. Der wird in dieser Szene des Hinspiels von Tobias Oschmann gestört. Beobachter sind Tim Range und Luca Rietze sowie (hinten) der Twistetaler Jannik Bitter. © bb

Knapp fünf Wochen war Pause. Und jetzt kommen die fünf Wochen der Wahrheit für die Handballer der HSG Twistetal in der Landesliga Nord 1.

Mühlhausen – Die Aufgabe zum Auftakt der Rückrunde könnte nicht schwerer sein, und doch ist sie vielleicht das leichteste Spiel: Bei der HSG Baunatal können die Twistetaler an diesem Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Hertingshausen) im Grunde nur gewinnen. Denn die Baunataler waren bisher in all ihre fünf Spielen siegreich.

Eine besondere Herausforderung für die Mannschaft von Steffen Fingerhut, die sich allein schon am Hinspielergebnis ablesen lässt: 26:33 unterlag die HSG in Mühlhausen zum Saisonstart. „Wir sind absoluter Außenseiter“, beschreibt Twistetals Trainer die Situation vor der Begegnung sehr realistisch. In der Rolle als „Underdog“ hat die heimische HSG keinen Druck. Dies könnte ein Vorteil sein, weil die Gäste befreit aufspielen können.

HSG Twistetal: Wie Trainer Fingerhut zum Erfolg kommen will

Während Baunatal in Hofgeismar mit einem 34:21-Erfolg in die Weihnachtspause ging, unterlag Twistetal beim Tabellenzweiten Fuldatal 30:34, zeigte dabei ansteigende Form. Die Gastgeber-Mannschaft von Mike Fuhrig wird aber sicherlich Twistetal nicht unterschätzen.

Der heimische Tabellenfünfte muss die Summe der Fehler reduzieren, wenn er sowohl in dieser als auch in den vier noch zu absolvierenden Partien das Blatt noch wenden will. Denn das Erreichen der Abstiegsrunde war nicht das Ziel der Waldecker.

Steffen Fingerhut hat nach dem Ausfall von Manuel Schmidt (Schulterverletzung) bis zum Saisonende Torwarttrainer Tobias Mettenheimer für den Platz im Kasten nachnominiert. Mehr als er werden in Hertingshausen einmal mehr die Führungsspieler gefordert sein, ihr Team mitzureißen. Die Gäste wollen auf sich selbst schauen und mit Überzeugung das spielen, was sie können.

„Wir müssen qualitativ mit einer guten Quote abschließen. Nach den vorgetragenen Angriffen gilt es sowohl die erste und zweite Welle als auch die schnelle Mitte sehr gut zu verteidigen“, so die Pläne des Twistetaler Coaches. In der Defensive wird die Mannschaft um Abwehrchef Nils Pohlmann Vollbeschäftigung haben, zumal sie selbst Ballgewinne benötigt, um ihr eigenes Konterspiel für einfache Treffer zu realisieren.

Beim 28:25-Sieg in Dittershausen hat die Mannschaft gezeigt, dass sie auswärts eine gute Leistung abrufen kann. In der Partie beim Tabellenführer muss sie dies einmal unter Beweis stellen, wenn sie sich zumindest achtbar aus der Affäre ziehen will. (fs)

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