Landesliga: HSG ohne Niederlage ins neue Jahr?

Twistetaler Frauen wollen auch Spitzenreiter Wesertal „die Stirn bieten“

Könnte hart werden: Twistetals Frauen um Anna-Lena Reese (hier gegen zwei Dittershäuserinnen) wollen versuchen, Wesertal die ersten Punkte abzunehmen.
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Könnte hart werden: Twistetals Frauen um Anna-Lena Reese (hier gegen zwei Dittershäuserinnen) wollen versuchen, Wesertal die ersten Punkte abzunehmen.

5:1 Punkte – das ist noch nicht die halbe Miete in Sachen Aufstiegsrunde der Landesliga Nord 1. Aber die Handballerinnen der HSG Twistetal konnten es bislang mit allen Teams aufnehmen.

Und das wollen sie auch an diesem Sonntag beim verbleibenden Gegner HSG Wesertal beweisen. Dort sind sie ab 17 Uhr Grundschule Oedelsheim) auf der Platte. „Wir kommen nicht, um die Punkte da zu lassen, sondern um ihnen die Stirn zu bieten“, sagt Ufuk Kahyar, dem aber der Respekt vor den bisher mit optimalen 6:0 Punkten dastehenden Gastgeberinnen anzumerken ist.

Die verfügen in der fast zwei Meter großen Joleyn Martin und der nicht viel kleineren Clara Przyludzki über zwei echte Abwehrhürden, die auch Teil eines wurfgewaltigen Rückraums der Wesertalerinnen sind. „Klar, dass wir die nicht so oft in Wurfposition kommen lassen dürfen“, weiß Kahyar, der zudem überlegt, wie er der 6:0-Deckung des Tabellenführers, hinter der in Laura Aßhauer auch eine ligaerfahrene Torhüterin steht, knacken kann. „Wir müssen versuchen, die großen Spielerinnen auseinander zu ziehen und die Lücken dann auch nutzen“, so des Trainers Latein.

Trainer Kahyar fehlten im Training sechs Spielerinnen

Dass Wesertal voriges Wochenende im Gegensatz zu seinem Team ein Spiel hatte, sieht er als Vorteil für den Gegner an, der zuletzt mit 28:26 in Dittershausen gewann und damit auch im dritten Spiel nur einen knappen Erfolg verbuchte. Höher als mit drei Toren Differenz gewann Wesertal noch nicht.

Das erste enge Spiel hatte es eine Woche zuvor gegen Dittershausen auch für Twistetal gegeben. Beim 24:24 „hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, erinnert sich Kahyar, aber er möchte seiner Truppe keinen Vorwurf machen und eher nach vorne schauen. Und immerhin: Nach zwei klaren Siegen haben die HSG-Frauen bewiesen, dass sie nicht gleich k.o. gehen, nur weil ein Spiel mal enger ist.

Der Ausblick ist allerdings nicht rosig, weil sich fürs Training am Mittwoch gleich sechs Spielerinnen abgemeldet haben; unter anderem wegen Erkältung. Dennoch wolle man sich bestmöglich vorbereiten, so Kahyar.

Ziel für das letzte Spiel des Jahres, in dem Gästefans nicht zugelassen sind: Das Spiel so lange wie möglich offen halten. Wenn dann die knackige „Halbserie“ ohne Niederlage zu Ende ginge, wäre der Twistetaler Wunschzettel sicher erfüllt. (schä)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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