HSG Sonntag bei TSG Dittershausen

Handball-Landesliga: Schon jetzt eine wegweisende Partie für Twistetaler Männer

Ein Porträtbild von Handballer Lennard Schmidt im Trikot der HSG Twistetal
+
Ruhige Woche: Lennard Schmidt wurde ebenso wie Keeper Patrick Fingerhut im Training geschont, damit er bei den Twistetalern an diesem Sonntag mit anpacken kann.

Wegweisendes Spiel schon am zweiten Spieltag? Ein typisches Phänomen der verkürzten Saison mit kleinen Liga-Gruppen bei den Handballern.

Mühlhausen – So geht es eben schon nach dem ersten Spiel um viel für die, die den Auftakt verloren haben. Also auch für die Männer der HSG Twistetal, die in Gruppe 1 der Landesliga am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Fuldabrück-Dörnhagen) bei der TSG Dittershausen gefordert sind, einem heimstarken Gegner, der ebenfalls voriges Wochenende verloren hat.

Während die Twistetaler gegen die favorisierte HSG Baunatal daheim 26:33 (12:11) unterlagen, stand das Dittershäuser Team von Sead Kurtagic bis zur 52. Minute bei der HSG Fuldatal kurz vor einem Punktgewinn, ehe die Partie noch 22:24 verloren ging.

HSG Twistetal: So soll Dittershausen ausgeschaltet werden

Bei den Dittershäusern gilt es für die Mannschaft von HSG-Coach Steffen Fingerhut die offensiven Kreise von Spielmacher Moritz Gerlach einzuengen. Zudem braucht die Abwehr der Gäste gemeinsam Lösungen gegen Christian Siebert und Mathias Siebert, die mit 10/2 und 5 Treffern zu den erfolgreichsten Schützen ihres Teams gehörten.

Eine weitere Herausforderung wird die Auseinandersetzung mit der TSG-Abwehr zu sein, die gegen den zweiten Favoriten auf den Gruppensieg aus Fuldatal bei nur 24 geworfenen Toren hielt. Allein diese Tatsache verdeutlicht die Schwere der Aufgabe. „Wir müssen mehr tun, als die Kreuzungen zu spielen, wie in der ersten Halbzeit gegen die HSG Baunatal. Wir müssen druckvoller auf die Deckung gehen, mehr in die Lücken stoßen, dahin wo es weh tut.“ formuliert Fingerhut die Vorgaben für die Offensive.

Auch die Quote im Abschluss müsse besser sein, als zuletzt, auch um die Kontergefahr der Gastgeber einzuschränken. Damit sein Team auch in der Schlussphase die nötige Frische einbringen kann, will der HSG-Coach nach Möglichkeit früher als in der Auftaktpartie den Akteuren der Anfangsformation Ruhepausen einräumen.

Zwei Angeschlagene und zwei Verletzte

In den Trainingseinheiten unter der Woche hat er die angeschlagenen Lennard Schmidt und Patrick Fingerhut geschont, um für diese wegweisende Begegnung kein unnötiges Risiko einzugehen. Sowohl Manuel Schmidt, der weiter an einer Oberschenkelverletzung laboriert als auch Abwehrchef und Kapitän Nils Pohlmann, bei dem ein Bänderriss im Sprunggelenk diagnostiziert wurde werden der HSG am Sonntag fehlen.

Umso mehr sind alle anderen Spieler gefordert an ihre Leistungsgrenze zu gehen, aus einer variablen beweglichen 6:0- Deckung konsequent die 1. und 2. Welle zu laufen und diese mit Konzentration zu einem positiven Abschluss zu bringen! (Frank Schmidt)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.