1. Startseite
  2. Waldeckische Landeszeitung
  3. Lokalsport

Handball-Oberliga: Twistetals A-Juniorinnen tun sich lange schwer, aber gewinnen

Erstellt:

Kommentare

Schwer zu stoppen: Beke Mehring (links) erzielte zehn Tore für die JSG Twistetal/Korbach. In dieser Szene ist die Hersfelderin Laura Büchner zu spät dran.
Schwer zu stoppen: Beke Mehring (links) erzielte zehn Tore für die JSG Twistetal/Korbach. In dieser Szene ist die Hersfelderin Laura Büchner zu spät dran. © bb

Nur noch ein Sieg trennt die weibliche Handball-A-Jugend der JSG Twistetal/Korbach rechnerisch vom Viertelfinale um die Hessenmeisterschaft. Zweifel an der Qualifikation bestehen nicht

Nach dem klaren 34:23-Erfolg über den TV Hersfeld wartet im vorletzten Gruppenspiel Schlusslicht SG Bruchköbel auf den heimischen Oberligisten.

Mit dem gleichen Ergebnis, mit dem die JSG gewann, verloren die C-Junioren des TV Külte beim VfL Wanfried. Die Neulinge bleiben aber Vorletzter ihrer Oberliga-Gruppe.

Weibliche Jugend A: Twistetal/Korbach – Hersfeld 34:23 (15:13). Das Ergebnis war deutlicher als der Spielverlauf, erst in der letzten Viertelstunde warf die JSG den deutlichen Vorsprung heraus. Beim Stande von 22:20 (45.) brachten sich die Gäste mit einer doppelten Zeitstrafe selbst in Bedrängnis. In Überzahl erzielten Emilie Pok und Caro Brida erstmals fünf Tore Vorsprung – die Vorentscheidung.

Bis dahin war die Partie absolut ausgeglichen, aber teilweise recht mühsam von außen anzuschauen. „Bei unserem Spiel fehlte entweder die Präzision oder das Tempo, manchmal auch beides“, meinte Trainer Thomas Tönepöhl. Während sein Team im Positionsangriff stets gefährlich war, ließ es im Umschaltspiel zu viele Chancen aus.

Der Versuch, die zweite Halbzeit mit mehr Selbstvertrauen und Emotionen anzugehen, blieb zunächst erfolglos. Hersfeld nutzte zwei Ballverluste der JSG zum 16:16-Ausgleich (36.). Ab der 46. Minute dann zog die JSG davon, angetrieben von der starken Beke Mehring und dank einer guten Defensivleistung vor den zwei gut aufgelegten Torhüterinnen Fritzi Göbel und Julia Peschel. Tönepöhl sprach von einem Sieg, „der uns auch eine Menge Aufgaben für die nächsten Trainingseinheiten mitgibt“.

Wanfrieds Rückraum für Külte eine Nummer zu groß

Männliche Jugend C: Wanfried – Külte 34:23 (20:12). Die Külter kamen gar nicht schlecht in die Partie beim Tabellendritten. Sie hielten gut eine Viertelstunde lang sehr ordentlich mit und lagen nach 16 Minuten lediglich mit zwei Toren zurück (8:10). Dann leistete sich die Mannschaft der Trainer Adrian Kann und Jens Viering immer mehr Abspiel- und technische Fehler, sie lag zur Pause schon entscheidend zurück.

Den Unterschied habe die Klasse der drei Wanfrieder Rückraumspieler gemacht, meinte Viering: „Sie haben gutes Tempo und guten Zug zum Tor bewiesen, was wir uns eigentlich auch vorgenommen hatten.“ Phasenweise ließ auch seine Mannschaft den Ball im Angriff gut laufen. Vor allem Kevin Jost auf Linksaußen und Joe Aufdemkamp im linken Rückraum bescheinigte der Trainer eine gute Leistung.

Am Ende fiel die Niederlage der Gäste etwas zu deutlich aus. Das lag auch daran, dass die Külter Trainer im zweiten Abschnitt ordentlich durchwechselten. (red)

Auch interessant

Kommentare