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Trainer Fingerhut führt Twistetal mit sieben Toren zum Sieg

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Porträt Steffen Fingerhut
Trainer und am Sonntag auch Torjäger: Steffen Fingerhut traf siebenmal für Twistetal gegen die HSG Lohfelden. © HSG/pr

Spaziergang? I wo, die Handballer der HSG Twistetal mussten viel zeigen, ehe sie zum Ende der Landesliga-Hinrunde den 28:26 (14:10)-Sieg bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen feiern konnten.

Lohfelden -Die Mühsal der Gäste erklärt sich vor allem aus der angespannten Personaldecke. Sie waren mit nur sechs Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft angereist. Neben Joachim Stracke, Marc Krouhs und Sebastian Benke aus der „Zweiten“, die vorher bereits ein Spiel in der Bezirksliga A bestritten hatten, musste deshalb sogar der Trainer ran: Steffen Fingerhut streifte sich das Trikot mit der Nummer 8 über – und wurde als Halblinker mit sieben Toren zum besten Werfer der Partie. Linksaußen Johannes Happe hatte kurzfristig passen müssen.

Bis zum 3:3 in der 3. Minute gestaltete sich die Partie ausgeglichen, dann zogen die Gastgeber auf 7:3 davon, was Fingerhut zur ersten Auszeit nötigte. Die Ansprache fruchtete, fortan lief es besser für die Waldecker. Innerhalb von fünf Minuten stellten sie auf 8:8 und erzwangen bis zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung.

Manndeckung bremst Andre Krouhs

Dabei war der bis dato beste Twistetaler Werfer der Saison, Andre Krouhs, von seinem Gegenspieler so kurz gedeckt worden, dass kaum ein Durchkommen war. In die Bresche sprang Fingerhut, der mit sehenswerten Eins-gegen-eins-Aktionen für Tore sorgte. Verlasen konnte sich sein Team zudem auf Torwart Philipp Pohlmann, der einige freie Bälle entschärfte.

In der zweiten Halbzeit führte Twistetal zwar permanent, konnte sich aber nicht wirklich sicher fühlen. Die HSG Lohfelden schloss freilich nur beim 17:19 (38.) mal kurz auf. Drei Tore der Gäste in Folge waren die Antwort, und am Ende brachten sie das Spiel mit einer großen Energieleistung nach Hause.

In die Weihnachtspause geht die HSG nun mit einem guten Gefühl als Rangfünfter. Angesagt ist vor allem Regeneration. Manuel Schmidt, Lennard Schmidt, Luca Meier und Jannik Bitter werden auch nach der Pause nicht zur Verfügung stehen. Die verbliebenen Spieler, die in den letzten Partien jede Menge Extraminuten spielen musste, weil kaum noch Gesunde auf der Bank saßen, brauchen die Auszeit. Bereits am 14. Januar 2023 geht es in der Mühlhäuser Halle gegen die ESG Gensungen/ Felsberg II in die Rückrunde. (hei)

Tore für Twistetal: Andre Krouhs 5, Fait 5, Steffen Fingerhut 7, Bender 4/2, Heß 3, Pohlmann 3, Sturm 1.

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