29:31 gegen Zwehren/Kassel

Korbachs Handballer unterliegen bisherigem Schlusslicht

Handballer wirft gegnerischem Torwart den Ball durch die erhobenen Arme
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Anschluss kurz vor dem Ende: Till Westmeier, mit acht Toren Korbachs bester Werfer, traf auch zum 29:30 (Archivfoto).

Rückschlag für die Handballer des TSV Korbach: Im Rennen um einen Platz in der Meisterrunde der Bezirksoberliga 1 quittierte der bisherige Tabellendritte eine Heimpleite gegen die HSG Zwehren/Kassel.

Korbach - Robert Müller war nach dem 29:31 (10:15) gegen das bisherige Schlusslicht wegen der Vorstellung seiner Mannschaft ziemlich angefressen. „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte der Korbacher Trainer. Die Kreisstädter liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Über ein 1:3 (6.) und ein 5:8 (13.) wuchs der Abstand bis zur 18. Spielminute erstmals auf fünf Tore (5:10).

„Wir haben in der ersten Hälfte Einstellung, Kampfgeist und Kondition völlig vermissen lassen. Zwehren hat jeden Fehler mit Tempohandball bestraft“, sagte Müller und fand: „Wir waren einfach mit dem Kopf nicht auf der Höhe.“ Die Folge war zur Halbzeitpause zu besichtigen, die Gäste führten nach wie vor mit fünf Toren Vorsprung.

Aufholjagd zu spät angesetzt

Auch im zweiten Durchgang gelang es den Kreisstädtern lange Zeit nicht, in Reichweite zu kommen. Zwehren baute den Abstand zwischenzeitlich sogar noch aus (15:22, 43.).

Erst in den letzten zehn Minuten kam eine kleine Aufholjagd der Korbacher in Gang – im Gegensatz zum Hinspiel diesmal allerdings zu spät. Mehr als das 29:30 durch Till Westmeier 30 Sekunden vor dem Ende gelang nicht.

„Die Niederlage geht völlig in Ordnung“, gab Müller zu, der auch die lange Liste an Ausfällen nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. „Im Normalfall wären wir mit dieser Truppe stark genug gewesen.“ Mit Blick auf das kommende Derby gegen Külte sagte der TSV-Coach: „Jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht, wieder eine Reaktion zu zeigen.“ (tsp)

Tore für Korbach: Alscher 5/1, Altaweel 2, Urban 2, Till Westmeier 8, Harbecke 2, Pawelczyk 2/1, Lukas Westmeier 3, Scholz 5/4..

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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