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Handball: TV Külte landet Auswärts-Coup bei der HSG Zwehren

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Aaron Brückner (rechts) hat gerade die letzte Zwehrener Chance per Freiwurf vergeben, jetzt können die Külter (von links) Stefan Stein, Hendrik Fingerhut, Sven Häring, Sven Ammenhäuser, Bernhard Schwiddessen und Adrian Kann feiern.
Aus dem Häuschen: Aaron Brückner (rechts) hat gerade die letzte Zwehrener Chance per Freiwurf vergeben, jetzt können die Külter (von links) Stefan Stein), Hendrik Fingerhut, Sven Häring, Sven Ammenhäuser, Bernhard Schwiddessen und Adrian Kann den knappen Sieg feiern. © Matthias Lange

Einen echten Auswärtscoup haben die Handballer des TV Külte gelandet: Der Bezirksoberligist gewann bei der HSG Zwehren/Kassel.

Kassel - Mit dem 32:31 (20:17) im vorletzten Spiel des Jahres beim vier Ränge besser platzierten Gegner holten die Külter wertvolle Punkte für den Klassenerhalt. Dabei stimmte aus Külter Sicht vieles: Einsatz, Moral, und vor allem: der Wille zum Erfolg. Deshalb entschieden die Gäste diese Partie auf Messers Schneide am Ende knapp für sich.

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Kültes 2:0 Führung (3.) glich die HSG schnell aus, die ersten zehn Minuten waren ein Spiel auf Augenhöhe. Dann zeigte Sven Ammenhäuser seine Klasse: Mit einem Doppelschlag zum 11:9 für seine Farben in der 13. und 14. Minute ebnete er seinem Team den Weg zur Halbzeitführung mit drei Toren.

Neumann: Kämpferisch herausragend

Nach dem Wechsel hielt Külte die Gastgeber beständig auf ein oder zwei Tore Abstand. Ein Kraftakt, immerhin mussten die Gäste auf Maximilian Wachenfeld und Stefan Fritsch verzichten. Was an Personal fehlte, machten sie durch „eine kämpferisch herausragende Leistung“ wett, wie Trainer Carsten Neumann lobte.

Dann die nervenaufreibende Schlussphase: Zwehren/Kassel gleicht zum 29:29 (51.) aus, geht danach noch zwei Mal in Führung (30:29/53. und 31:30/56.), doch Külte dreht das Spiel wieder – Hendrik Fingerhut trifft zum 31:31 und Stefan Stein lässt gut anderthalb Minuten vor Abpfiff das 32:31 für den TVK folgen. Beide Trainer nehmen in der letzten Minute noch jeweils eine Auszeit.

„Beide wollten was reißen, das entscheidende Tor machen. Wir wollten uns auf zwei Tore absetzen, Zwehren wollte natürlich den Ausgleich“, so erklärte es Neumann. Beide Mannschaften sollten noch jeweils einen Angriff bekommen, beide scheiterten,

Külte habe „nicht unverdient“ gewonnen, fand Trainer Neumann: „Über das gesamte Spiel waren wir besser, in der letzten Minute haben wir den Abschluss verhindert.“ (gos)

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