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Handball: Külte verliert Spiel gegen Baunatal II vor der Pause

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Andrian Kann (Külte) hat gegen Baunatals besten Werfer Marian Seibert das Tor im Blick.
Im Steigflug: Andrian Kann (Külte) hat gegen Baunatals besten Werfer Marian Seibert das Tor im Blick. © Werner Spitzkopf

Keine Klatsche, aber doch eine Niederlage: Mit 24:29 (10:16) haben die Handballer des TV Külte ihr Heimspiel gegen die HSG Baunatal II verloren. Enttäuscht haben sie nicht.

Külte - Vor allem die Leistung in der zweiten Halbzeit gegen den Rangzweiten der Bezirksoberliga gefiel den Trainern Carsten Neumann und Jens Viering. „Hier haben wir gemeinsam entschieden, den besten Werfer Baunatals in Manndeckung zu nehmen, was hervorragend funktioniert hat“, sagte Neumann. Kann man so sagen: Der insgesamt elfmal erfolgreiche Marian Seibert erzielte nach der Pause nur noch vier Treffer, davon zwei per Siebenmeter.

Verloren haben die Külter die Begegnung im ersten Spielabschnitt. „Wir haben zu ängstlich und mit zu wenig Druck agiert“, analysierte Neumann. Das zeigte sich schnell im Protokoll der Partie: Baunatal II setzte sich in den ersten sieben Minuten mit vier Toren ab (6:2) und dominierte auf dem Parkett. Das Spiel des TVK war von technischen und individuellen Fehlern geprägt; zwei vergebene Siebenmeter bewirkten ihr Übriges.

Neumann: Auch der schmale Kader spielte eine Rolle

„Außerdem hat sich auch der schmale Kader bemerkbar gemacht“, sagte Neumann. Leistungsträger Sven Ammenhäuser, der immerhin zwölf Zähler beisteuerte, sei immer noch angeschlagen, die Bank war dünn besetzt. In der 23. Minute lagen die Gastgeber erstmals mit sechs Toren (6:12) zurück.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser ins Spiel, aber nie näher als bis auf vier Tore heran – zuletzt in der 51. Minute, als Ammenhäuser auf 22:26 stellte. Baunatal brachte die beiden Punkte am Ende ziemlich sicher nach Hause. Carsten Neumann: „Wäre die erste Halbzeit besser gewesen, hätten wir auch punkten können.“ (gos)

Tore für Külte: Kann 3, Ammenhäuser 12, Schwiddessen 2, Stefan Fritsch 1, Häring 1, Stefan Stein 2, Wachenfeld 3.

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