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Handball: Twistetal zerlegt die SHG Hofgeismar

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Handball „steht“ vor Gegenspieler in der Luft
Starke Vorstellung vor der Abwehr: Luca Meier. © Kathleen Wever

+ + + Aktualisiert + + + Die HSG Twistetal ist ins Rollen gekommen. Und wie. Mit 32:20 (16:9) nahm der heimische Handball-Landesligist auswärts die SHG Hofgeismar/Grebenstein regelrecht auseinander.

Hofgeismar - Die Twistetaler kletterten damit auf Platz vier der Gruppe 1. Steighilfe leistete die HSG Fuldatal/Wolfsanger mit ihren 35:28-Erfolg über den bisherigen Vierten VfB Bettenhausen.

Die HSG hat damit die Chance auf einen Platz in der Aufstiegsrunde gewahrt – beinahe wäre der Sieg allerdings zu spät gekommen. Am Abend verspielte der Rangdritte Dittershausen beim Remis gegen Baunatal einen Punkt. Mit einem Erfolg hätte die TSG als Dritter die Aufstiegsrunde bereits erreicht.

So bekommt Steffen Fingerhut sein erhofftes „Endspiel“ gegen Fuldatal, er un die Seinen müssen allerdings auf eine Dittershäuser Niederlage am letzten Spieltag der Hinrunde hoffen. „Insgesamt war es eine sehr gute kämpferische Einstellung und Umsetzung der Vorgaben“, fasste der Trainer das Gastspiel in Hofgeismar sachlich zusammen.

Rechnerisch hätte Twistetal das Treffen nach 38 Minuten einstellen können

Die Twistetaler legten einen prima Start in das Duell des Letzten gegen den Vorletzten der Gruppe 1 hin. Nach fünf Spielminuten lagen sie durch den Treffer von Joshua Sturm mit 4:1 vorn. Die Gastgeber kamen durch Tobias Gemmecker auf 4:5 heran (8.), doch Torben Bender (3), Johannes Happe und Andre Krouhs stellten innerhalb von sieben Minuten auf 10:4 für die HSG und zwangen SHG-Trainer Hazim Prezic zur ersten Auszeit.

Bis zur Pause kamen die Gastgeber besser ins Spiel und ließen den Rückstand nur noch um ein weiteres Tor auf 9:16 anwachsen. Zu Beginn der zweiten Hälfte schienen die Gäste frühzeitig alles klar machen zu wollen. Kaum zu glauben, aber Jannik Bitters Tor zum 21:11 (38.) wäre bereits der Siegtreffer gewesen, da sein Team defensiv sehr stabil agierte und sie wenig Gegentore zuließen wie noch nie in dieser Saison.

Fingerhut lobt Offensiv- wie Defensivleistung

Als die SHG daraufhin innerhalb von zwei Minuten dreimal traf, nahm auch Fingerhut ein Team-Time-Out und stellte seine Mannschaft für die letzten 20 Minuten nochmals ein. Die HSG blieb Herr der Lage und legte in der Schlussphase mit 11:6 nochmals zu.

„Die Partie war wie ein Spiegelbild zum Spiel vor einer Woche gegen Bettenhausen. Mit einem überragenden Luca Meier auf der vorgezogenen Position hat das Team die 5:1-Abwehr mal defensiver, mal offensiver interpretiert und damit viele der gegnerischen Kreuzbewegungen wegverteidigt“, sagte Steffen Fingerhut.

Eine sehr starke Leistung im Tor bescheinigte er Patrick Fingerhut und Phillip Pohlmann, die jeweils zehn Paraden ablieferten. Und die Offensivquote sei mit nur zwölf Fehlwürfen ebenfalls gut gewesen. (Frank Schmidt)

Tore für die Twistetal: Bender 9, Pohlmann 6, Happe 5, Krouhs 5, Meier 3, Lars Fingerhut 1, Bitter 1, Sturm 1, Köhne 1.

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