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Vor Topspiel in Großenlüder: Patrick Fingerhut zurück bei HSG Twistetal

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Porträt Patrick Fingerhut
Patrick Fingerhut © HSG/PR

Mehr Topspiel geht kaum: Handball-Landesligist HSG Twistetal gastiert am Sonntag (17 Uhr) beim Oberliga-Absteiger HSG Großenlüder/Hainzell – das Duell zwischen dem Zweiten und dem Dritten der Tabelle.

Mühlhausen – Als eine relativ komplette Mannschaft, die auf jeder Position gut besetzt und torgefährlich sei, bezeichnet Trainer Steffen Fingerhut den kommenden Gegner, der in der laufenden Saison bisher nur einen Punkt abgegeben hat. Er hat sein Team im Training auf eine starke 6:0-Deckung und körperlich robuste Gastgeber eingestellt. Ziel: Auswärts vielleicht eine Überraschung zu landen.

Bitter ist für das heimische Team, dass sowohl bei Lennard Schmidt als auch bei Manuel Schmidt Schulterverletzungen einen Einsatz unmöglich machen. Rückraumspieler Schmidt zeigte zuletzt beim 34:32 gegen den VfL Wanfried eine bärenstarke Abwehrleistung, zahlte aber einen Preis dafür – seine kaum auskurierte Schulterverletzung verschlimmerte sich wieder.

Fingerhut ersetzt Manuel Schmidt

Der zuletzt ebenfalls gut aufgelegte Torhüter Manuel Schmidt wird vorerst gar nicht aufs Spielfeld zurückkehren können, er sieht einer erneuten OP an der Schulter entgegen. In dieser Lage springt Patrick Fingerhut ein, der Keeper gibt ein schnelles Comeback. Er hatte nach der vergangenen Saison seinen Rücktritt erklärte, vermisst aber sowohl das Team als auch den Sport so sehr, dass er dauerhaft in den Kader zurückkehren wird. Ob es schon in Großenlüder zum Einsatz reicht, will Trainer Fingerhut erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Twistetaler auf die Brüder Dimmerling legen. „Benedikt Dimmerling hat am Kreis eine unheimliche Wucht, ist groß, stark und schwer zu verteidigen“, warnt Fingerhut. Der Kreisläufer bilde im Zusammenspiel mit seinem Bruder Lukas im Rückraum eine starke Achse. Fingerhut setzt darauf, dass seine Spieler „dorthin gehen, wo es wehtut“ und auch Strafen ziehen.

„Wir müssen das Tempo 60 Minuten lang hoch halten“, so der Coach, der sich bewusst ist, dass Großenlüder Zuhause eine Macht ist. „Dort muss man es erst einmal schaffen, sein eigenen Spiel durchzubringen und dann auch noch zwei Punkte mitzunehmen.“ Damit viele Twistetaler Fans ihr Team in der Lüdertalhalle unterstützen können, setzte die HSG einen Fanbus ein. Er fährt am Sonntag um 13.30 Uhr in Mühlhausen ab. (Heike Saure)

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