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Weibliche A- und B-Jugend von Twistetal/Korbach starten siegreich ins „Unternehmen Oberliga“

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Nicht aufzuhalten: Anna-Lena Reese von der weiblichen A-Jugend der HSG Twistetal) beim Torwurf im Spiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen.
Nicht aufzuhalten: Anna-Lena Reese von der weiblichen A-Jugend der HSG Twistetal) beim Torwurf im Spiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. © HSG Twistetal/pr

Mehr oder weniger klar haben die ältesten Nachwuchs-Jahrgänge der Spielgemeinschaft aus Twistetal und Korbach die Auftaktspiele der Hessen-Quali gewonnen.

Mühlhausen – Es ist sozusagen der erste von sechs Schritten Richtung Handball-Oberliga. Fünf weitere stehen aus, am 13. bzw. 14. November geht es weiter, dann unter anderem mit der Heimpremiere der Twistetaler B-Jugend.

Weibliche A-Jugend

HSG Twistetal – HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 33:12 (15:7). Schon der Bezirks-Qualifikation traf man sich – auch diesmal behielt Twistetal die Oberhand und ließ nur ein Dutzend Gegentore der Gegnerinnen zu.

In der Anfangsphase sahen die zahlreichen Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Im Gegensatz zur letzten Begegnung konnten sich die Gastgeberinnen aber nicht absetzen, weil „HoSaWo“ immer wieder zu einfachen Toren kam. Beim Stand von 6:4 in der 16. Minute dachte niemand daran, dass am Ende ein derart deutlicher Sieg zu Buche stehen würde.

„Doch in der Folgezeit stand unsere 3:2:1-Abwehr immer besser und mit Fritzi Göbel im Tor hatten wir einen starken Rückhalt“, berichtete Twistetals Coach Jochen Isenberg. Nur drei weitere Gegentore bis zum Halbzeitpfiff verdeutlichten dies. Von 8:4 bis auf 15:7 setzte sich die Heim-Sieben ab,

Angetrieben von einer überragenden Defensive um Abwehrchefin Kathi Brida gelang es Twistetal, nach dem Seitenwechsel 20 Minuten kein Gegentor zuzulassen. Die nun zwischen den Pfosten stehende Johanna Gleumes parierte mehrfach stark, sodass es nach 44 Minuten 23:7 stand und die Partie endgültig entschieden war.

„Fünf Gegentore in der zweiten Halbzeit sprechen schon eine deutliche Sprache. Aber auch vorne lief es mit 18 Treffern wie am Schnürchen. Teilweise wurde die Gäste-Deckung schwindelig gespielt“, so Isenberg zur zweiten Hälfte. Der Trainer, dessen Team bis zum Ende nicht nachließ, freute sich über eine „herausragende mannschaftliche Geschlossenheit“.

Weibliche B-Jugend

TSG Wilhelmshöhe – JSG Twistetal/Korbach 20:27 (7:13). Es dauerte ein paar Minuten, bis sich bei der heimischen JSG die Anfangsnervosität legte und auch die entscheidenden Pässe im Angriff Mitspielerinnen fanden. Dies klappte ab der zehnten Minute immer besser. Caro Brida nutze geschickt die Lücken in der gegnerischen Deckung und legte mit zwei Treffern in Folge den Grundstein, um bereits vor der Pause einen Sechs-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Mit Spielfreude und einigen sehenswerten Kombinationen für unsere Außenspieler übernahm Twistetal/Korbach immer mehr die Kontrolle.

Nach der Pause knüpften die Gäste zunächst an diese souveräne Leistung an, erhöhten aus einer stabilen Deckung heraus den Vorsprung auf 20:9. Doch auch das Wilhelmshöher Team zeigte sich nun kmpferischer und versuchte vermehrt, mit Eins-gegen-Eins-Situationen erfolgreich zu sein. „Gegen die gut ausgebildeten Rückraumspielerinnen fehlte uns in dieser Phase ein wenig die Kompaktheit“, sagte JSG-Trainer Thomas Tönepöhl, dessen Team deshalb einige Siebenmeter verursachte. Der Freude über diesen ersten Saisonsieg tat dies keinen Abbruch.

Wir haben über weite Phasen des Spiels wirklich eine klasse Abwehrleistung gezeigt und unseren Gastgeber kaum die Möglichkeit gegeben, ihr Spiel zu entfalten“, so Tönepöhls Fazit.  (red)

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