Weiße Weste soll vorerst letztes Heimspiel überstehen

Handballerinnen der HSG Twistetal erwarten Spitzenreiter TSG Dittershausen

Handballerin
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Verletzungspech: Meike Voß fehlt ihrer Mannschaft gegen die TSG Dittershausen .jpg

So ist das mit dem veränderten Corona-Spielmodus: Kaum hat die Saison begonnen, steht für die Frauen der HSG Twistetal in der Landesliga Nord 1 schon das letzte Heimspiel des Jahres an.

Mühlhausen – Aber immerhin präsentiert sich die Mannschaft von Ufuk Kahyar als ungeschlagene Truppe am morgigen Samstag (17 Uhr) in der Mühlhäuser Mehrzweckhalle dem Publikum, wenn die TSG Dittershausen zu Gast ist.

Und der Wunschzettel des HSG-Trainers ist schon vier Wochen vor Weihnachten gut gefüllt: Nicht nur eine volle Hütte und viel Unterstützung der Fans wünscht sich der Twister, natürlich auch, dass seine Mannschaft da weitermacht, wo sie bei den Siegen gegen Vellmar und in Baunatal aufgehört hat. „Unsere weiße Weste soll das letzte Heimspiel überstehen“, so der Coach der Twistetalerinnen, die selbstbewusst ins dritte Saisonspiel gehen können.

So weitermachen wie bisher, das heißt aus Kahyars Sicht: „Wieder hellwach sein von der ersten Minute an und nicht nur auf den Gegner schauen, sondern das eigene Spiel durchziehen.“ Dem steht die TSG Dittershausen im Weg, ein Team das, so der HSG-Trainer, „ein größeres Kaliber als Baunatal ist“. Vor allem den starken Rückraum schätzt er am Gast.

„Sie haben ein erfahrenes Team und im Rückraum zwei Spielerinnen, die ein Spiel allein entscheiden können. Zudem antizipieren sie in der Abwehr sehr gut“, hat Kahyar beobachtet. Dem solle seine Mannschaft Paroli bieten, in dem sie in der Abwehr „sehr, sehr clever steht“. Daraus könne man das eigene Tempospiel dann aufziehen. 6:0 Punkte zu haben am Samstagabend ist das Ziel, so Kahyar – „dann könnten wir beruhigt weitermachen“.

Nicht mehr weitermachen kann vorerst Meike Voß. Bei der in Baunatal verletzt ausgeschiedenen Rückraumspielerin steht die genaue Diagnose noch aus, der Arzt hat aber erst einmal drei Wochen Sportverbot erteilt.  schä

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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