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Handballerinnen der HSG Twistetal II freuen sich auf Topspiel: HSG Baunatal kommt

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Gut zupacken in der Defensive wollen die Wildungerinnen
Gut zupacken in der Defensive wollen die Wildungerinnen Chantal Michel (links) und Emily Findeisen (hier gegen Ederberglands Lea Blaschke) auch gegen Hofgeismar. © Kaliske

Geht es nach den heimischen Handballerinnen, dann sieht die Tabelle der Bezirksoberliga am Sonntagabend anders aus. Der HSG Twistetal II winkt im Topspiel gegen die HSG Baunatal Platz zwei, und die HSG Bad Wildungen könnte gegen die HSG Hofgeismar Anschluss ans Mittelfeld finden.

Twistetal II – Baunatal. Die Freude auf dieses Spitzenspiel ist in der Twistetaler Mannschaft größer als die Anspannung. „Es ist toll für meine Mädels gegen so eine gute Mannschaft zu spielen und dann auch noch in eigener Halle“, betont Trainer Dennis. Winkler.

Baunataler Rückraum in den Griff bekommen

Er erwartet einen Gegner mit einem starken Rückraum, vor allem Leonie Krebs im der Mitte müssen wir in Griff kriegen.“ Es fällt auf, dass Baunatal in den sechs Spielen fast 60 Tore mehr geworfen hat als Twistetal. Doch Winkler sieht zwei Vorteile bei seinem Team.

Die sind im Angriff vielleicht einen Schritt weiter als wir, aber wir haben die beste Abwehr der Liga und darin liegt unsere Chance.“ Ein weiterer Baustein seines Spielplans lautet: „Wenn wir die ersten 20 Minuten Baunatal nicht wegziehen lassen, dann haben wir eine gute Siegchance, denn ich denke, dass wir konditionell stärker sind.“

Eine wieder breit besetzte Bank hilft den Twistetalerinnen dabei, diesen Ausdauervorteil noch besser ausspielen zu können.“ Der Coach hofft natürlich auch auf die Unterstützung der Zuschauer, die schon um 13 Uhr in der Halle sein müssten.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II – HSG Hofgeismar/Grebenstein. Remis in Heiligenrode – der zweite Punktgewinn der Saison für die Wildungerinnen, deren Trainerin Dörte Sattar an die positiven Aspekte vom letzten Spiel anknüpfen möchte, wenn am Sonntag die drei Punkte besser postierte HSG Hofgeismar in Bergheim zu Gast ist.

„Die Mannschaft ist hoch motiviert“, so Sattar, deren Team beim 25:25 in Heiligenrode über weite Strecke tonangebend war. „Wir wollen den Rückraum und die Abwehr über das Training stabilisieren“, erklärt Sattar. Vor allem sei im letzten Spiel die Konzentration der entscheidende Faktor gewesen: „Wenn wir es schaffen, aus den Fehlern zu lernen und uns besonders in der zweiten Halbzeit nicht aus dem Konzept bringen lassen, wird es ein ausgeglichenes Spiel.“

Sattar kann auf den gesamten Kader zurückgreifen – auch das wird dem Team Rückenwind geben.  red

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