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Handballerinnen der HSG Twistetal verlieren 23:26 in Wollrode

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Handballerinnen im Zweikampf
In Bedrängnis: Kim Hering (Mitte) war mit zehn Toren die beste Werferin der HSG Twistetal. Doch auch die reichten in Wollrode nicht zum Sieg. © Werner Spitzkopf/Archiv

Rückschlag für die Handballerinnen der HSG Twistetal: Beim TSV Wollrode quittierte der Landesligist mit 23:26 (9:12) die zweite Niederlage in der Aufstiegsrunde – und fiel auf den dritten Platz der Tabelle zurück.

Wollrode – Dabei hatten die Gäste einen ziemlich perfekten Start in die Begegnung hingelegt. „Wir haben super angefangen, die 3:2:1-Abwehr stand gut, wir haben wenig zugelassen“, erklärte Trainer Ufuk Kahyar. Die ersten zehn Minuten gehörten klar den Waldeckerinnen, die durch Svenja Isenberg (3./6.), Sofie Grabarz (5.) und Kim Hering (8.) mit 4:0 in Führung gingen.

Wollrode ließ sich aber nicht sonderlich beeindrucken und holte den Rückstand auf. Nach 20 Minuten stand es zum ersten Mal unentschieden. „Hier und da haben sich technische Fehler eingeschlichen, die Wollrode zu einfachen Toren genutzt hat“, sagte Kahyar. Zur Pause setzten sich die Gastgeberinnen dann mit drei Toren ab.

Twistetal verliert kurz vor der Pause den Zugriff

„Es ist schade wie das gelaufen ist, weil wir unseren Plan in der ersten Halbzeit durchgezogen haben, und er eigentlich auch geklappt hat“, erläuterte der HSG-Coach. Kurz vor dem Seitenwechsel habe sein Team dann den Zugriff verloren.

Wollrode vergrößerte nach der Pause den Abstand auf satte sechs Treffer (18:12/40.), ehe Twistetal eine – schließlich vergebliche – Aufholjagd startete. Kahyar nahm sich in diesem Punkt selbst in die Pflicht. Er habe die Abwehr zu spät neu ausgerichtet. „Die Umstellung von der 3:2:1 auf die 6:0 hätte viel früher kommen müssen, nicht erst in der 35. Minute.“

Die 6:0-Formation hatte den Gästen defensiv Halt gegeben und sie in der Offensive beflügelt. Die junge Hanna Happe mit insgesamt fünf und Kim Hering mit zehn Treffern brachten ihre Farben wieder ran. Bis auf ein Tor (23:22/55.) rückte die HSG dem TSV auf die Pelle. „Wäre hier das Unentschieden gefallen, hätten wir noch eine Chance gehabt“, meinte Kahyar. Das späte Timeout (58.) trug keine Früchte.

„Ich habe noch taktische Anweisungen gegeben, wir wollten auf das Tor gehen und haben dann alles auf eine Karte gesetzt. So entstehen natürlich Lücken“, erklärte der Trainer. Wollrode traf über die erste Welle, ließ in den letzten zwei Minuten nichts mehr zu und gewann verdient.  (gos)

Tore für Twistetal: Isenberg 6, Grabarz 1, Hering 10, Brida 1, Hanna Happe 5.

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