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Im Derby ins Mittelfeld? Wildunger Frauen starten gegen Ederbergland

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Ball weg: Julia Fackiner (Ederbergland, links) hat gegen Wildungens Emily Findeisen das Spielgerät verloren – eine Szene aus dem Hinspiel, das die Waldeckerinnen verloren.
Ball weg: Julia Fackiner (Ederbergland, links) hat gegen Wildungens Emily Findeisen das Spielgerät verloren – eine Szene aus dem Hinspiel, das die Waldeckerinnen verloren. © Kaliske

„Wer es mehr will, wird gewinnen.“ Das sagt Peter Ulrich vor dem Derby seiner Handballfrauen der HSG Bad Wildungen in der Bezirksoberliga gegen die HSG Ederbergland.

Im Hinspiel wollten es die Südkreislerinnen mehr, gewannen 27:21. Und morgen? Auf viel Willen hofft auch Dennis Winkler, dessen HSG Twistetal II beim TSV Heiligenrode ran muss.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II – Ederbergland. Ein Duell auf Augenhöhe erwartet Bad Wildungens Coach Peter Ulrich morgen ab 18 Uhr in der Gesamtschule Edertal, wenn die zwei Punkte und einen Tabellenplatz besser platzierten Gäste aus Frankenberg und Battenberg auflaufen. Beide Teams haben bisher eine ähnliche Saison gespielt, die Ederbergländerinnen einmal mehr gewonnen.

Das soll sich morgen ändern aus Sicht der Wildungerinnen, die einen gehörigen Schritt Richtungen Tabellenmittelfeld gehen könnten. Das ist zu schaffen, „wenn wir den Flow aus den letzten Spielen wieder aufnehmen“, sagt Ulrich, der auf das Unentschieden gegen Heiligenrode und den Sieg gegen Hofgeismar vor der Weihnachtspause anspielt.

Der Coach, der auf Josephine Lerch im Tor und Jule Hartwig im Rückraum verzichten muss, hofft, dass sein Team mit Selbstvertrauen in das Spiel geht, kompakt in der Abwehr steht und konzentriert Chancen nutzt. Letztlich ist der Sieg aus Ulrichs Sicht eine Frage der Mentalität, des gewinnen Wollens.

„Wir sind auf alles vorbereitet, was uns erwarten kann. Unser Ziel sind ganz klar zwei Punkte“, sagt Ederberglands Trainer Pascal Böcher.

Heiligenrode – Twistetal II. Erholung stand für die HSG-Handballerinnen in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt, bevor die Saison morgen (16 Uhr) fortgesetzt wird. „Nichtstun war auch mal wichtig, weil die Mädels im Sommer nur eine sehr kurze Vorbereitung hatten“, sagt Dennis Winkler. Der Coach war aber mit der Trainingsleistung seiner Spielerinnen dieser Woche zufrieden.

Winkler und sein Team blicken bisher auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück, Rang vier ist mehr als selbst erwartet. Der Vierte muss nun zum Vorletzten. Lockerer Einstieg möchte man meinen, aber Winkler sieht das anders. „Heiligenrode hatte in der Hinrunde viel Pech durch Verletzung und Krankheiten, daher rechne ich jetzt mit einem stärkeren Gegner als im Hinspiel.“ Das hatten die Twistetalerinnen mit 22:18 gewonnen.

Personell sieht es im HSG-Kader recht gut aus, allerdings muss er auf Luisa Hildebrand einige Wochen verzichten, weil sie sich die Hand gebrochen hat. „Dieser Ausfall wiegt schon schwer für uns, aber ich denke, wir haben auch ohne Luisa eine sehr starke Mannschaft.“  (gos/rsm)

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