Hessischer Verband bietet Alternative:

Im Quartett vom Parkett auf Sand: Zwei Bad Arolser Volleyballteams starten ins 4vs4-Turnier

Quartettspiel: Der Hessische Volleyballverband bietet seinen Aktiven mit dem 4vs4-Turnier einen Ausgleich für die ausgefallene Hallensaison.
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Quartettspiel: Der Hessische Volleyballverband bietet seinen Aktiven mit dem 4vs4-Turnier einen Ausgleich für die ausgefallene Hallensaison.

Die Pandemie fordert die Kreativität des Menschen heraus und macht erfinderisch. Das belegt eine Idee des Hessischen Volleyballverbandes.

Bad Arolsen – Weil die Spielerinnen bisher nicht in die Halle durften, aber Volleyball unter freiem Himmel mit begrenzter Spielerzahl erlaubt war, hat der Verband eine 4vs4-Spielrunde geschaffen. Diese ging am vergangenen Wochenende auch für die zwei gemeldeten Frauenmannschaften des VfL Bad Arolsen los.

Die Runde wird mit vier Spielerinnen pro Team auf einem Beachvolleyballfeld (16 x 8 Meter) ausgetragen. Damit auch die unterschiedlichen Spielstärken berücksichtigt werden, wurden die Teams in verschiedene Leistungsklassen-Pools eingeteilt, die jeweils in Turnierform für Männer, Frauen, Mixed-Teams und Jugendliche angelegt sind. Es wird mit drei Spielerinnen am Netz und einer am Aufschlag gespielt. Letztere darf nicht blocken und nicht oberhalb der Netzkante angreifen. Gespielt werden zwei Gewinnsätze bis 21, falls ein dritter Durchgang notwendig ist, entscheidet ein Tie-Break bis 15 über Sieg und Niederlage.

Die Spielerinnen der ersten Mannschaft des VfL Bad Arolsen stehen in einer Gruppe mit 15 Mannschaften und sie mussten bei ihrem ersten Auftritt in Hofgeismar antreten.

Da ein Quartett abgesagt hatte, spielten die drei Teams gleich zweimal gegeneinander. Dabei hatten die Badestädterinnen gegen die Gastgeberinnen in beiden Begegnungen mit 0:2-Sätzen das Nachsehen. Doch gegen die TG Rotenburg gewannen sie beide Partien mit 2:0 und 2:1.

Das zweite Team des VfL Bad Arolsen verlor in der anderen Gruppe, in der fünf Mannschaften stehen, die Spiele gegen die TG Wehlheide und den TV Jahn Kassel jeweils mit 0:2, schlug aber den VCB Hofgeismar II mit 2:1.

„Wichtig bei dieser Runde ist vor allem der Spaß und die Möglichkeit, nach der monatelangen Pause endlich wieder Volleyball zu spielen.“, sagte Timo Geppert, Landesspielwart des Hessischen Volleyballverbandes. Die Meldezahl von 223Teams für dieses neue Spielformat scheint dem Ideengeber Recht zu geben.

„Diese Zahlen bestärken uns in dem Gedanken, dieses Format auch zukünftig weiter anzubieten“, erklärte HVV-Präsident Thomas Petigk. Dem stimmte Bärbel von Hagen, Volleyball-Abteilungsleiterin des VfL Bad Arolsen, zu. „Unsere Mannschaft hat sich zwar stets mit Video-Workouts und Läufen fit gehalten, konnte aber nur eine echte Trainingseinheit vor dem Turnierstart absolvieren.“

Der Wechsel von Parkett auf Sand sei für ihre Spielerinnen aber keine große Umstellung gewesen, weil sie schon einige Zeit Beachvolleyball spielten. Allerdings beschert der Verein seinen Spielerinnen bei diesem 4vs4-Turnier keinen Heimvorteil. „Wir richten diesmal keinen Spieltag aus.“  rsm

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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