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Korbacher Handballer haben in Baunatal was vor

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Handballer wirft
Wieder wurfbereit: Stefan Fritsch steht gegen Hofgeismar vor einer Rückkehr in den Kader des TV Külte © Werner Spitzkopf

Korbach – Ein Spitzenteam, eine Mittelfeld-Mannschaft und das Schlusslicht. Das sind die Gegner der heimischen Handball-Bezirksoberligavereine am kommenden Wochenende.

Der TSV Korbach reist zum Spitzenspiel beim Rangzweiten Baunatal II, der TV Külte hat den Siebten HSG Hofgeismar zu Gast und die HSG Bad Wildungen empfängt den Tabellenletzten TSG Dittershausen II.

Külte - Hofgeismar/Grebenstein. Die Külter wollen Boden in der Tabelle gutmachen. Dafür müssen sie am Samstag (19.15 Uhr) die HSG Hofgeismar/Grebenstein besiegen, die sie dann in der Tabelle überholen würden.

„Wir wollen an die gute Leistung im Hinspiel anknüpfen“, erklärt Kültes Trainer Carsten Neumann. Sein Team hatte beim Verbandsligaabsteiger ein 29:29 geholt und war dabei sehr konzentriert zu Werke gegangen. Nach der Niederlage in Baunatal (29:37) möchten Neumann und seine Spieler auch den Külter Zuschauern wieder eine ansprechende Leistung bieten. Dies könnte gelingen, wenn die Külter Handballer im Angriff nicht zu überhastet agieren, einfache Fehler vermeiden, wenn die Rückzugphase funktioniert und die Abwehr konzentriert und griffig ist.

Die Bedingungen für einen Sieg steigen auch dadurch, dass Stefan Fritsch aller Voraussicht nach zurückkehrt. Auch der übrige Kader ist bereit, für ein Überholmanöver gegen Hofgeismar.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim - Dittershausen II. Zwölf Niederlagen aus 14 Spielen erlitt Ditterhausen II bisher. Die Wildunger Handballer würden am Sonntag (19 Uhr) gern die 13 beim Schlusslicht hinzufügen. Martin Lambrecht, der am Wochenende als Spielertrainer agieren wird, sieht im Ditterhäuser Team mehr Qualität als es der Tabellenplatz vermuten lässt. „Wir dürfen auf keinen Fall davon ausgehen, dass das ein Selbstläufer wird.“ Da könnte was dran sein: Dittershausen gewann am vergangenen Sonntag gegen Hoof/Sand/Wolfhagen und hat viele Spiele nur knapp verloren.

Bei den Wildungern ist die Personalsituation kompliziert, denn die Studenten und Schichtarbeiter können nicht regelmäßig trainieren. Wie kann Wildungen also gewinnen, Herr Lambrecht? „Wenn wir mannschaftlich geschlossen auftreten, kommt das Spielerische von ganz allein.“ Es wird Zeit für die Badestädter, dass sie ihre Negativserie mit vier verlorenen Spielen stoppen.  gos

HSG Baunatal II - TSV Korbach. Von der Tabelle her ist es ein Spitzenspiel, der Zweite empfängt den Vierten. Doch die Favoritenrolle dürfte klar bei der Oberligareserve liegen. Baunatal dominiert mit der SVH Kassel die Liga, der Vorsprung auf den TSV beträgt sechs Punkte.

Vor allem unter dem neuen Trainer Sascha Henkel habe nahm Baunatal eine starke Entwicklung genommen, meint Korbachs Trainer Robert Müller. Das Team habe sich deutlich in der Abwehr gesteigert und im Angriff werde die Mannschaft von den beiden Linkshändern Marian Seibert (Platz eins der Torjägerliste mit 110 Treffern) und Markus Seifert angeführt.

Mehr als ein Auge sollten die Korbacher auch auf Janik Richter im linken Rückraum richten, denn er glänzte zuletzt beim Sieg in Wehlheiden mit elf Treffern. Natürlich will Müller, das seine Spieler dieses Trio stören. „Wir wollen, dass sich Bauantal jeden Treffer hart erarbeiten muss. Das liegt ihnen nicht so“, sagt der TSV-Trainer. „Und wir haben eine aggressive Abwehr, wir können das.“

Möglich ist, dass die Kreisstädter in Baunatal wieder auf eine kurze Deckung gegen einen der drei Spieler setzen. Das hat auch beim 27:26 gegen Zierenberg geklappt. „Wir fahren nicht nach Baunatal, um nur Punktelieferant zu sein“, betont Müller, dessen Team drei Siege in Serie gefeiert hat.

Das TSV-Team muss aber auf Abdu Altaweel (Sprunggelenksverletzung) und Kevin Scholz (Zehenbruch) verzichten.  gos/tsp

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