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Korbacher Handballer wollen beim Schlusslicht nichts anbrennen lassen

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Seine Tore in der Endphase waren zuletzt wichtig: Kevin Scholz (Korbach, li.), hier gegen Marian Seibert/Baunatal.
Seine Tore in der Endphase waren zuletzt wichtig: Kevin Scholz (Korbach, li.), hier gegen Marian Seibert/Baunatal. © Artur Worobiow

Die Handballer des TSV Korbach peilen beim Bezirksoberliga-Schlusslicht TSG Dittershausen II den zweiten Sieg in Folge an. Nach Gewinnen sehnt sich auch der TV Külte mal wieder.

Doch die Vorzeichen vor dem Külter Heimspiel gegen den TSV Zierenberg stehen nicht gut. Nicht im Einsatz ist diesmal die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim.

Dittershausen II – Korbach. Nach dem wichtigen Heimsieg über Hofgeismar steht für die Korbacher die Reise zum Tabellenschlusslicht an. „Ich hoffe, dass meine Mannschaft den Schwung mitnehmen kann“, sagt Trainer Robert Müller, der klarstellt: „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Jeder kann jeden schlagen. Wir werden diesen Gegner ernst nehmen.“

Gegen den Aufsteiger will Müller die körperliche Überlegenheit wieder ausspielen. „In der Abwehr müssen wir schnell auf den Beinen sein und die Anspiele auf Außen und den Kreis unterbinden“, sagt der Trainer. Dazu soll mit einer guten Rückzugsbewegung das Tempospiel der Gastgeber unterbunden werden. Im Angriff hat sich Müller darauf vorbereitet, gegen eine 5:1-Deckung zu spielen, was seinem Team nicht nicht unbedingt gut liegt. „Wir brauchen viel Bewegung, um den vorgezogenen Spieler zu hinterspielen“, sagt Müller.

Alles Dinge, die seinem Team gegen Hofgeismar 40 Minuten lang gut gelangen. Aber: Erneut gab es beim 34:30 in der Vorwoche eine Schwächephase, die es am Ende unnötig spannend machte. „Diese Phase müssen wir abstellen“, weiß der Trainer, dem Marc Wilke (Fußverletzung) und Marco Rummel (Rückenprobleme) fehlen.

TV Külte: Trainer Neumann fehlen auch Voye und Fritsch

Külte – Zierenberg. Das Derby in Wildungen (28:31) verlief für den TVK weniger erfolgreich als das in Korbach. Grund dafür waren für Carsten Neumann leichte Ballverluste, mangelnde Konzentration, individuelle und technische Fehler. Kültes Coach möchte in diesen Bereichen morgen im Heimspiel gegen den Tabellenvierten eine Steigerung sehen. „Da kommt eine Mannschaft mit einer kompakten Abwehr und schnellen Außen“, sagt Neumann über den Gegner. „Die lauern natürlich auf Ballverluste, um Tempogegenstöße zu setzen.“

Nicht nur deshalb wird es ein weiter Weg zu einem möglichen dritten Saisonsieg für die Nordwaldecker; auch, weil sie weiter über eine Rehe Verletzter zu beklagen haben. Der ohnehin dezimierte Kader werde noch einmal kleiner, sagt Neumann voraus, dem aktuell auch noch Maurice Voyé und Stefan Fritsch erkrankt fehlen. Überlegungen und Anfragen in Richtung einer Spielverlegung ließen sich nicht umsetzen.  (tsp/gos)

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